Du bist frisch gebackene Yogalehrerin? Unterrichte mit mehr Selbstvertrauen!

Nach einer Yogalehrerinnen-Ausbildung unsere Erfahrungen und unser neu gewonnenes Wissen nach außen zu tragen kann sich erst einmal ganz schön ungewohnt anfühlen.

Besonders, wenn wir eben noch Schülerinnen waren und jetzt plötzlich die Rolle wechseln, beginnen wir uns Fragen zu stellen wie: Kann ich das überhaupt? Ist meine Klasse es wert, dass jemand dafür bezahlt? Sollte ich nicht zunächst noch eine Fortbildung machen, mehr wissen, bevor ich anfange zu unterrichten? 

Eine Yogalehrerinnen-Ausbildung ist eine intensive Zeit – körperlich und emotional. Wir entdecken eine neue Philosophie, vertiefen unsere körperliche Praxis und bekommen insgesamt inhaltlich viel Futter, das es zu verdauen gilt.

Kann ich das überhaupt? Wie Zweifel entstehen

Nicht selten machen sich angesichts der Fülle der Informationen Zweifel breit. Kann ich das jetzt überhaupt? Was ist, wenn ich Fehler mache? Wie reagieren die Schüler:innen?

Wir vergessen dann schnell, dass wir schon Erfahrungen mitbringen. Nicht nur aus unserer Yoga-Praxis aus der Zeit davor, sondern eben auch Berufspraxis, Lebenserfahrung und eben eine eigene wunderschöne Persönlichkeit.

Aus meiner Erfahrung steckt die Ursache für unsere Zweifel schon in unserer Schulzeit. Dort, wo wir angefangen haben von Lehrer:innen zu lernen. 

Unser Schul-System bringt uns bei Angst vor Fehlern zu bekommen. Denn bei Fehlern werden wir ausgelacht, bekommen schlechte Noten, machen einen schlechten Abschluss, bekommen schlecht bezahlte Jobs. Das ist natürlich etwas überspitzt dargestellt, aber im Grunde bekommen wir schon früh beigebracht, dass wir am besten keine Fehler machen.

Dein kraftvoller Umgang mit Zweifeln

Nun kann ich verraten, dass ich in meinen Klassen noch nie bei Fehlern von den Schüler:innen negative Bemerkungen geerntet habe oder ausgelacht oder in die Ecke gestellt wurde. Im Gegenteil: Entweder hatten wir alle etwas zu lachen, wenn ich Seiten verwechselt oder mich versprochen habe. Oder es ist schlicht niemandem aufgefallen. Der Fehler in meinem Kopf war wohl doch größer als in der Realität. Ob das Lied jetzt genau mit dem Flow beginnt oder ich auf die Minute die Klasse beende, sind am Ende auch einfach irrelevant, wenn ich einen Erfahrungsraum schaffe, in dem sich meine Schüler:innen wohlfühlen und eigene Erfahrungen machen dürfen. Was zählt ist, wie ich mit Fehlern umgehe. Bleibe ich authentisch, kann ich darüber lachen, bin ich offen für konstruktive Kritik?

Für mich ist es viel wichtiger einen Rahmen zu finden, in dem ich mich wohl fühle, gerne unterrichte. Wie finde ich die Schüler:innen, die zu mir passen, die gerne von mir lernen?

Betrete deine Bühne

Natürlich bleibt auch mein Unterrichtsraum einer in dem ich selbst lerne. Es braucht Zeit Routinen zu entwickeln, die mich nach und nach sicherer werden lassen. Um nach außen zu gehen, unsere eigene Bühne zu betreten, lohnt es sich hinzuschauen:

Wer bin ich? Was sind meine Werte?

Was möchte ich unterrichten?

Wen möchte ich unterrichten?

Das Bewusstsein für unser eigenes Profil gibt uns ein gutes Fundament, eine starke Basis, um nach außen zu gehen und zu unterrichten. 

Wie ich dich dabei unterstütze nach außen zu gehen

In Elements of your Soul Mission, meinem Mentoring-Program für Yogalehrerinnen tun wir genau das. Ich teile mein Praxis-Wissen und die Theorie mit dir, um dir ein starkes Profil und damit ein Fundament mitzugeben, um authentisch und selbstbewusst nach außen zu gehen.

3 kraftvolle Übungen für mehr Selbstvertrauen

In meinem Workbook Empowerment für Yogalehrerinnen gebe ich dir drei praktische, kraftvolle Übungen für mehr Selbstvertrauen in deiner Außendarstellung an die Hand.

Du möchtest das Workbook bekommen? Hier geht es zum Download.

Bonus: Empowerment-Workbook

Aus dem Inhalt:

  1. 1
    Fragen für deinen Journaling-Prozess
  2. 2
    Schreib-Übung: Mein "Über mich"-Text
  3. 3
    Meditation, um dich mit deiner Soulmission zu verbinden