Von Yogikoks und Ingwershots

Ursprünglich wollte ich meinen Blog sicherlich ganz anders beginnen. Irgendwie mit einem Thema direkt von der Matte – aktiv und dynamisch. Gerade habe ich nach meinem Umzug nach Köln wieder angefangen zu unterrichten und fühle mich bereit meine kleine Yogawelt wieder zu erobern, da ereilt mich das Schicksal vieler Großstädter dieser Tage – die Sommergrippe.

Niemand bleibt verschont, egal wie viel man meditiert oder wie flexibel und fit man sonst ist. Plötzlich ist Stillstand angesagt. Ganz schön deprimierend für jemanden wie mich, die Bewegung durchaus als Ausgleich zum Alltag braucht. Zwischen ausführlichen Aufenthalten im Wechsel auf Couch oder Bett, beschließe ich daher die Sache doch etwas aktiver anzugehen in der Hoffnung dem Ganzen schneller ein Ende zu machen.

Bewährt haben sich bei mir in den letzten Jahren zwei Dinge:

1. Yogikoks

Auch einfach Nasensalz genannt, in Verbindung mit einer Nasendusche, ist mein Tipp, um die Nase wieder frei zu bekommen oder auch um Schnupfen vorzubeugen. Wer einmal probiert hat das Salzwasser aus der hohlen Hand durch die Nase zu ziehen, weiß wie ich auf den Namen gekommen bin 🙂

NasenduscheNormalerweise nutze ich die Nasendusche immer morgens. Bei Erkältungen morgens und abends. Nasenduschen bekommt man in fast jedem Drogeriemarkt, in der Apotheke oder in Yogishops und Studios.

Die Nasendusche gehört zu einer der Kriyas – körperliche Reinigungstechniken – im Yoga und wird hier auch als Jala Neti bezeichnet. Dabei wird die Nase mit Wasser oder einer Salzlösung gespült.

2. Ingwershots

In Zeiten von Saft- und Smoothiebars habe ich den Ingwershot für mich entdeckt.

Im Prinzip handelt es sich dabei um Ingwersaft, damit ist er deutlich konzentrierter als ein Ingwertee. Eigentlich bin ich ein bisschen faul, was die Herstellung von Saft oder Smoothies angeht, aber nachdem ich herausgefunden habe, das man auch einfach einen Pürierstab nutzen kann und die Herstellung damit wenige Minuten in Anspruch nimmt, hier mein Rezept für eine Portion:

  • ½ Zitrone
  • 1 Stück Ingwer (ca. 2cm)
  • 1 Stück Kurkuma (ca. 0,5cm)
  • 1 Spritzer Wasser

Die Zitrone auspressen. Den Ingwer und Kurkuma schälen und dem ganzen einen kleinen Spritzer Wasser beigeben. Anschließend pürieren. Wer keine Fasern im Shot mag, sollte alles durch ein Tuch oder Sieb filtern. Achtung: Für den Kurkuma am besten Handschuhe benutzen, da dieser die Finger sonst gelb färbt. Man kann den Shot auch gut variieren – z.B. den Kurkuma weglassen und durch Cayenne-Pfeffer ersetzen.

Den Ingwershot unbedingt in kleinen Schlucken trinken und dann wirken lassen. Der Ingwershot belebt und unterstützt das Immunsystem bei seiner Arbeit. Wer mehr über Ingwer und seine Wirkweise erfahren möchte findet ein paar hilfreiche Tipps und weitere Rezepte hier.

Hoffe, wir sehen uns bald auf der Matte fit und munter wieder! Wer wissen möchte, wann ich wo das nächste Mal unterrichte, findet die Termine auf meiner Kursseite.