Du bist frisch gebackene Yogalehrerin? Unterrichte mit mehr Selbstvertrauen!

Nach einer Yogalehrerinnen-Ausbildung unsere Erfahrungen und unser neu gewonnenes Wissen nach außen zu tragen kann sich erst einmal ganz schön ungewohnt anfühlen.

Besonders, wenn wir eben noch Schülerinnen waren und jetzt plötzlich die Rolle wechseln, beginnen wir uns Fragen zu stellen wie: Kann ich das überhaupt? Ist meine Klasse es wert, dass jemand dafür bezahlt? Sollte ich nicht zunächst noch eine Fortbildung machen, mehr wissen, bevor ich anfange zu unterrichten? 

Eine Yogalehrerinnen-Ausbildung ist eine intensive Zeit – körperlich und emotional. Wir entdecken eine neue Philosophie, vertiefen unsere körperliche Praxis und bekommen insgesamt inhaltlich viel Futter, das es zu verdauen gilt.

Kann ich das überhaupt? Wie Zweifel entstehen

Nicht selten machen sich angesichts der Fülle der Informationen Zweifel breit. Kann ich das jetzt überhaupt? Was ist, wenn ich Fehler mache? Wie reagieren die Schüler:innen?

Wir vergessen dann schnell, dass wir schon Erfahrungen mitbringen. Nicht nur aus unserer Yoga-Praxis aus der Zeit davor, sondern eben auch Berufspraxis, Lebenserfahrung und eben eine eigene wunderschöne Persönlichkeit.

Aus meiner Erfahrung steckt die Ursache für unsere Zweifel schon in unserer Schulzeit. Dort, wo wir angefangen haben von Lehrer:innen zu lernen. 

Unser Schul-System bringt uns bei Angst vor Fehlern zu bekommen. Denn bei Fehlern werden wir ausgelacht, bekommen schlechte Noten, machen einen schlechten Abschluss, bekommen schlecht bezahlte Jobs. Das ist natürlich etwas überspitzt dargestellt, aber im Grunde bekommen wir schon früh beigebracht, dass wir am besten keine Fehler machen.

Dein kraftvoller Umgang mit Zweifeln

Nun kann ich verraten, dass ich in meinen Klassen noch nie bei Fehlern von den Schüler:innen negative Bemerkungen geerntet habe oder ausgelacht oder in die Ecke gestellt wurde. Im Gegenteil: Entweder hatten wir alle etwas zu lachen, wenn ich Seiten verwechselt oder mich versprochen habe. Oder es ist schlicht niemandem aufgefallen. Der Fehler in meinem Kopf war wohl doch größer als in der Realität. Ob das Lied jetzt genau mit dem Flow beginnt oder ich auf die Minute die Klasse beende, sind am Ende auch einfach irrelevant, wenn ich einen Erfahrungsraum schaffe, in dem sich meine Schüler:innen wohlfühlen und eigene Erfahrungen machen dürfen. Was zählt ist, wie ich mit Fehlern umgehe. Bleibe ich authentisch, kann ich darüber lachen, bin ich offen für konstruktive Kritik?

Für mich ist es viel wichtiger einen Rahmen zu finden, in dem ich mich wohl fühle, gerne unterrichte. Wie finde ich die Schüler:innen, die zu mir passen, die gerne von mir lernen?

Betrete deine Bühne

Natürlich bleibt auch mein Unterrichtsraum einer in dem ich selbst lerne. Es braucht Zeit Routinen zu entwickeln, die mich nach und nach sicherer werden lassen. Um nach außen zu gehen, unsere eigene Bühne zu betreten, lohnt es sich hinzuschauen:

Wer bin ich? Was sind meine Werte?

Was möchte ich unterrichten?

Wen möchte ich unterrichten?

Das Bewusstsein für unser eigenes Profil gibt uns ein gutes Fundament, eine starke Basis, um nach außen zu gehen und zu unterrichten. 

Wie ich dich dabei unterstütze nach außen zu gehen

In Elements of your Soul Mission, meinem Mentoring-Program für Yogalehrerinnen tun wir genau das. Ich teile mein Praxis-Wissen und die Theorie mit dir, um dir ein starkes Profil und damit ein Fundament mitzugeben, um authentisch und selbstbewusst nach außen zu gehen.

3 kraftvolle Übungen für mehr Selbstvertrauen

In meinem Workbook Empowerment für Yogalehrerinnen gebe ich dir drei praktische, kraftvolle Übungen für mehr Selbstvertrauen in deiner Außendarstellung an die Hand.

Du möchtest das Workbook bekommen? Hier geht es zum Download.

Bonus: Empowerment-Workbook

Aus dem Inhalt:

  1. 1
    Fragen für deinen Journaling-Prozess
  2. 2
    Schreib-Übung: Mein "Über mich"-Text
  3. 3
    Meditation, um dich mit deiner Soulmission zu verbinden

Community Building für Yogalehrerinnen

Community Building – Was ist das eigentlich?

Eine Community (dt.: Gemeinschaft) ist eine Gruppe von Menschen, die ähnliche Bedürfnisse und Interessen verbindet. Eine Community bedeutet immer auch ein Zugehörigkeitsgefühl, Austausch, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung. Wir identifizieren uns, teilen gemeinsame Ansichten und Werte. Eine Community besteht also durchaus vor einem kraftvollen und emotionalen Kontext.

Unter Community Building (dt.: Aufbau einer Gemeinschaft) verstehen wir aus Marketingsicht verschiedene Strategien der Kundenbindung, um einen loyalen Kundenstamm aufzubauen. Diese Form von Nachhaltigkeit unterstützt uns als Yogalehrerinnen darin weniger Energie in eine immer neue Kundenakquise für einzelne Kurse, Workshops oder Retreats zu stecken und stattdessen auf einen bestehenden Kundenstamm zurückzugreifen. 

Community Building – Die Basis

Bevor wir uns blind ins Getümmel stürzen und verschiedene Strategien ausprobieren, ist es wichtig dich selbst und deine Arbeit als Yogalehrerin zu kennen:

  • Profilbildung: Was möchte ich unterrichten? Was sind meine Werte? Wer ist meine Zielgruppe überhaupt?
  • Selbstverwirklichung: Was sind meine Kompetenzen? Wieviel Raum gebe ich meiner eigenen Praxis? Wie gehe ich mit Stress um?
  • Selbstwert: Wie investiere ich? Wie gestalte ich meine Preise? 

Community Building – Wie baue ich meine Community auf?

Zeige dich! Gehe mit deinem Angebot nach draußen. Ob online oder offline, ab einem gewissen Punkt geht es darum die eigenen Ideen nach außen zu tragen. 

Um uns zu zeigen und eigene Angebote weiterzugeben sind folgende Aspekte für mich essenziell:

  • Authentizität
  • Intention
  • Emotionen erreichen
  • Guter Content (Inhalt)
  • Aktiver Austausch und Einbindung

Community Building ist kein abgeschlossenes Ziel sondern ein laufender Prozess. 

Ob kostenlose Meditationen, Videos/Reels zu einzelnen Übungssequenzen oder inspirierende Texte: schaffe einen Mehrwert für deine Community. Was ist dir wichtig, das du mit Anderen teilen möchtest? Was braucht deine Community? 

Wir tendieren oft dazu einfach zu machen. Das, was uns begeistert schicken wir impulsgesteuert nach außen. Das macht Spaß, kann uns langfristig aber eben auch viel Energie kosten. Gerade dann, wenn wir merken, dass das, was wir gerade nach außen bringen auf wenig Resonanz stößt.

Das ist der Moment, um einen Schritt zurück zu treten, die (fehlenden) Reaktionen nicht persönlich zu nehmen und noch einmal zurück zu schauen zu deiner Basis. Dein Fundament gibt dir Orientierung und lässt dich deine Angebote und Inhalte neu sortieren, strukturieren und anpassen. 

In meinem Mentorin-Programm Elements of your Soul Mission tun wir genau das: wir bilden deine Basis, wir stärken dein Profil. Praktisch, authentisch und im Austausch mit anderen tollen Frauen. Buche jetzt deinen kostenlosen Kennenlernen-Zoom-Call.

Meine Checkliste für Online-Yogaklassen

Ich kann mich noch gut erinnern wie ich in meine ersten Online-Yogaklassen gestolpert bin. Meistens hat irgendetwas aus technischer Sicht nicht geklappt und kurz vor Beginn der Klasse, meistens schon in Anwesenheit meiner Schüler*innen, habe ich dann noch schnell auf den letzten Metern alles zum Laufen gebracht. Schweißgebadet habe ich dann meinen Unterricht begonnen und brauchte ein paar tiefe Atemzüge, um hier anzukommen.

Das ist natürlich nicht die Grundstimmung mit der ich in eine Yogaklasse gehen möchte. Auf der Suche nach mehr Ruhe und Gelassenheit im Umgang mit der Technik hat es mir sehr geholfen eine Checkliste zu erstellen, die ich direkt an den Laptop lege, wenn ich meinen Platz eingerichtet habe. Diese möchte ich hier gerne mit dir teilen:

  • Platz einrichten mit allen benötigten Hilfsmitteln, ggf. Deko
  • Extra-Beleuchtung einschalten (Lichtbox etc.)
  • Kursstart im Haushalt kommunizieren
  • Laptop / Kamera ausreichend geladen (80-100 %) und am Strom
  • ‚Nicht stören‘ und Flug-Modus an allen Geräten aktivieren
  • Mikrofon einschalten und mit dem Laptop verbinden
  • Bildausschnitt checken (Achtung: Kopf dran lassen)
  • E-Mail-Postfach offen für Leute, die Probleme mit der Anmeldung haben
  • Meeting starten (beim Erstellen des Meetings, die automatische Aufnahme aktivieren)
  • Prüfen, ob Kamera (falls extern) und Mikro mit dem Programm verbunden sind
  • Soundcheck mit den Teilnehmer*innen
  • Wenn keine automatische Aufnahme läuft, dann jetzt starten
  • Los gehts! 🙂 

Ich hoffe, meine Liste unterstützt dich dabei gelassener online zu unterrichten. Ich bin ein paar Mal bereits nach meinem Bluetooth-Mikrofon zum Anstecken sowie nach meiner Lichtbox gefragt worden. Du findest hier meinen Affiliate-Link zum Mikrofon (ich erhalte einen kleinen Betrag, wenn du darüber kaufst. Es entstehen keine Mehrkosten für dich): https://amzn.to/3cksQaC und zur Lichtbox auf Amazon: https://amzn.to/2NP4iNC Bei beiden Produkten habe ich auf Qualität und eine lange Haltbarkeit gesetzt und bin bislang sehr zufrieden. 

Yin-Yoga-Bücher: Meine Lesetipps

Ich bin eine kleine Leseratte durch und durch. Seit meiner ersten Yin-Yoga-Ausbildung habe ich daher schon einige Bücher rund um diesen sanften Yogastil gelesen. Nicht jedes Buch hat mich inspiriert, aber ein paar davon haben mittlerweile einen festen Platz in meinem Bücherschrank gefunden. Wann immer ich eine Frage zu einzelnen Yogahaltungen habe oder Inspiration suche, greife ich gerne auf diese Yin-Yoga-Bücher zurück:

The Yin Yoga Kit: The Practice of Quiet Power von Biff Mithoefer

Link zum Buch auf Amazon

Eines meiner Lieblings-Bücher von meinem Lehrer Biff Mithoefer. Das Design ist nicht das Neueste, aber der Inhalt nach wie vor wertvoll und inspirierend. Das Set besteht aus einem Buch zur Theorie, Geschichte und Anatomie von Yin Yoga und einem Kartenset verschiedener Yin-Haltungen und deren Wirkungsweise auf verschiedenen Ebenen. Ich finde das Buch super für den Stundenaufbau als Yoga-Lehrer*in wie auch um eine eigene Yogapraxis zu Hause zu gestalten.

Yin Yoga: Principles and Practice von Paul Grilley

Link zum Buch auf Amazon

In diesem Buch hat Paul Grilley, der Gründer des Yin-Yoga, alles Wissenswerte aus seiner jahrelangen Unterrichtserfahrung und eigenen Übungspraxis gut verständlich zusammengefasst. Das Buch bietet einen Überblick über alle Haltungen und die Yin-Yoga-Anatomie. Darüber hinaus zeigt er Möglichkeiten, um auch Pranayama und Meditation in die Yin-Yoga-Praxis einzubeziehen.

Yin Yoga für die Faszien von Sonja Zernick-Förster

Link zum Buch auf Amazon

Dieses Buch nutze ich gerne für den Stundenaufbau meiner Yin-Yoga-Klassen. Ich liebe die vielen anschaulichen Fotos mit mehreren Variationsmöglichkeiten wie auch die Angaben zu den dabei angesprochenen Fasziensträngen und Meridianen (Energiekanälen). Das Buch enthält auch etwas Theorie legt aber seinen Schwerpunkt auf die Praxis.

Insight Yoga von Sarah Powers

Link zum Buch auf Amazon

Der große Klassiker von Sarah Powers ist wie auch die Bücher von Biff Mithoefer und Paul Grilley schon lange auf dem Markt und dennoch für mich immer noch eine aktuelle Inspirationsquelle. Insight Yoga, der Stil in dem Sarah Powers unterrichtet ist eine Synthese von Yoga (Yin und Yang), buddhistischer Meditation und traditionellem chinesischen Heilwissen (TCM). In dem Buch geht es also nicht nur um Yin Yoga, es enthält gut erklärte bebilderte Yin-Yoga-Sequenzen zu den einzelnen Meridianen und setzt die Yin-Yoga-Praxis in den Kontext von Buddhismus und der TCM.

Staying Healthy with the Seasonas von Elson M. Haas

Link zum Buch auf Amazon

Für mich ist dieses Buch gerade eine echte Bereicherung für meine Yin-Yoga-Praxis im Rhythmus der Jahreszeiten. Es enthält anschaulich erklärt viel Wissen rund um Meridiane, die TCM und die Theorie der 5 Elemente inklusive praktischer Ernährungs- und Bewegungstipps. Das Buch hat auf der anderen Seite keinen direkten Yin-Yoga-Bezug und enthält demnach keine Übungssquenzen oder Ähnliches.

Wenn du gerne mit mir regelmäßig Yin Yoga üben möchtest, findest du meine aktuellen Kurse hier und die Workshops hier

Der Artikel enthält Affiliate-Links: Wenn du über diese Links bestellst, erhalte ich einen kleinen Prozentsatz. Für dich entstehen keine Mehrkosten

Relaxing Bodyscan

Im Moment ist es super wichtig unser Immunsystem zu stärken mit ausreichend Schlaf und einem achtsamen Umgang mit uns selbst.

Dieser kurze Bodyscan kann dir dabei helfen etwas Erdung und Entspannung zu finden. Alles, was du dazu brauchst sind 10 Minuten, ein ruhiger Ort ohne Handy, Haustiere oder Kinder, eine Yogamatte oder Decke und gerne Kissen, um es dir warm und gemütlich zu machen.

Wenn du ein zweites Abspielgerät zur Hand hast, dann lasse parallel zum Bodyscan gerne meine passende Spotify-Playlist laufen.

Soulfood – Bücher für die Seele

Ich bin eine Leseratte seit ich lesen kann. Und auch, wenn das Internet viel Lesefutter bietet, liebe ich es einfach ein Buch in die Hand zu nehmen. Manchmal ist es fast wie eine Zeremonie, wenn ich mir einen gemütlichen ruhigen Ort zum Lesen suche. Ich koche mir einen Tee und richte alles so ein, dass ich mich die nächste Zeit nicht mehr bewegen muss, alles griffbereit habe.

Das hier sind die Bücher, die mich in der letzten Zeit besonders inspiriert haben:

Women who run with the wolves (Die Wolfsfrau) von Clarissa Pinkola Estés

Allen vorran hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. Auch wenn es mir schon oft begegnet ist, habe ich erst jetzt wirklich Zeit gefunden es zu lesen.

Mit einer besonderen Verbindung aus alten Geschichten verschiedener Kulturen und Elementen der Psychoanalyse beschreibt die Autorin Wege den Kern der eigenen Natur und Weiblichkeit wieder zu entdecken und zu stärken.

Ich fand es besonders interessant bekannte Märchen und Geschichten mit neuen Augen zu betrachten. Als Kraftspender und Inspirationsquelle nehme ich mir dieses Buch immer mal wieder zur Hand, um einzelne Kapitel oder Passagen noch einmal zu lesen.

Hier findest Du den Link zum Buch bei Amazon. (Affiliate-Link: Wenn Du über diese Links kaufst, erhalte ich einen kleinen Prozentsatz. Für Dich entstehen keine Mehrkosten.)

Mondschön – Ein Kurs in Weiblichkeit von Nives Gobo

Dieses Buch ist das perfekte Geschenk an dich als Frau, um mehr über deinen natürlichen Zyklus im Rhythmus des Mondes zu erfahren. Verpackt in wunderschön gestaltete Seiten finden sich Rezepte, Schönheitsrituale und Meditationen, um deine Weiblichkeit im Alltag entfalten zu können.

Mir gefällt hier besonders die Mischung der Inhalte, so dass ich das Buch je nach Thema oder Zyklusphase gerne wieder zur Hand nehme, um mich inspirieren zu lassen. Definitiv ein Wohlfühlbuch.

Hier findest Du den Link zum Buch bei Amazon. (Affiliate-Link: Wenn Du über diese Links kaufst, erhalte ich einen kleinen Prozentsatz. Für Dich entstehen keine Mehrkosten.)

Die Weisheit eines Yogi: Wie innere Veränderung wirklich möglich ist von Sadhguru

Der indische Yogi, Mystiker und Autor Sadhguru reist mit seinem Yoga-Programm regelmäßig um die Welt und versteht es durchaus seine Weisheiten für jedermann verständlich zu verpacken.

In diesem Buch teilt er persönliche Erfahrungen, Einsichten und einfache Übungen, so dass man das Gelesene im Alltag gut umsetzen beziehungsweise üben kann.

Insbesondere seine eigenen Erfahrungen fand ich für mich besonders interessant als Einblicke in den persönlichen Werdegang eines Guru. Allerdings waren es mir am Ende fast ein paar zu viele Weisheiten und Übungsbeispiele am Stück. Zur Stundenvorbereitung für mich als Yogalehrerin schaue ich aber dennoch regelmäßig gerne in dieses Buch.

Hier findest Du den Link zum Buch bei Amazon. (Affiliate-Link: Wenn Du über diese Links kaufst, erhalte ich einen kleinen Prozentsatz. Für Dich entstehen keine Mehrkosten.)

Becoming – Meine Geschichte von Michelle Obama

Der Pophit unter den aktuellen Buchempfehlungen ist dieser seitenstarke Wälzer über das Leben von Michelle Obama. Und was soll ich sagen? Auch wenn ich gerade erst angefangen habe das Buch zu lesen, ist es nicht nur unterhaltsam, sondern auch kraftvoll und inspirierend geschrieben.

Man könnte sagen, es ist einfach eine schöne Geschichte und so lässt es sich bestimmt auch in kurzer Zeit verschlingen. Für mich ist es jedenfalls eine wunderbare Kraftquelle, wenn ich vor Herausforderungen stehe und mir eine kleine Auszeit nehme, um wieder Energie zu tanken.

Hier findest Du den Link zum Buch bei Amazon. (Affiliate-Link: Wenn Du über diese Links kaufst, erhalte ich einen kleinen Prozentsatz. Für Dich entstehen keine Mehrkosten.)

Viel Spaß beim Lesen,

Lydia

Yoga am Morgen

Für alle Morgenmuffel mag die Vorstellung morgens auf die Yogamatte zu kommen zunächst wirklich schrecklich klingen. Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass Yoga am Morgen einem im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnen kann.

Ich bleibe morgens selbst viel lieber lange im Bett, schlafe aus und träume ein bisschen in den Tag hinein. Wenn man es aber einmal geschafft hat sich auf den Weg zu machen, zeigen sich schnell die Vorteile.

Ich liebe es mir in der morgendlichen Stille, noch bevor das Gedankenkarussel des Tages anspringt, ganz für mich den Weg zum Yoga zu gehen. Noch habe ich keine Gespräche geführt und To-Do-Listen geschrieben. Stattdessen beobachte ich die Welt um mich herum, wie alles langsam wach wird und der Tag beginnt.

Die Luft fühlt sich noch ganz anders an und verschiedene Gerüche erreichen mich auf meinem Weg. Details nehme ich zu dieser Tageszeit viel deutlicher wahr. Auch wie ich mich selbst fühle wird mir hier viel bewusster.

Auf der Yogamatte angekommen sind die ersten Momente dazu da meinen Körper wahrzunehmen, Gedanken zu beobachten und die eigenen Bedürfnisse kennenzulernen. Mit diesem Bewusstsein geht es dann in die Bewegung. Langsames dehnen, mobilisieren der Wirbelsäule und eine bewusste intensivere Atmung.

Der Anfang fühlt sich eher nach stabiler Eiche als nach elastischem Bambus an, aber schon nach ein paar Minuten verändert sich der Körper.

Yoga am Morgen wirkt für mich wie ein Energiekick oder ein extra starker Kaffee ohne Herzrasen, der mich dann durch den Tag trägt. Danach fühle ich mich bereit den Tag anzugehen, Gespräche zu führen und Aufgaben zu erledigen.

Jetzt bin ich mir darüber bewusst, was ich an diesem Tag für mich brauche. Ganz anders, als wenn ich mich nur vom Wecker angetrieben in den Alltag stürze.

Auch wenn ich es nicht jeden Morgen auf die Yogamatte schaffe, liebe ich Yoga am Morgen aus all diesen Gründen.

Du möchtest auch gerne einmal ausprobieren wie sich Yoga nach dem Aufstehen anfühlt? Dann komme gerne einmal morgens mit mir auf die Yogamatte. Zum Beispiel immer montags um 8.30 Uhr in der Dortmunder Innenstadt. Alle Informationen zu meinen Kursen am Morgen findest Du hier.

P.L.A.Y. Autumn Acro Gathering mit Jolien & Jessie

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie „Yogis im Reisefieber“. Hier möchte ich Euch Yogareisen für jeden Geldbeutel vorstellen.

Bei meinen diesjährigen Reiseempfehlungen darf natürlich auch Acro Yoga nicht fehlen. Nachdem ich vor einigen Jahren das erste Mal die Acro Yoga Community kennenlernen durfte, liebe ich es von Zeit zu Zeit abzuheben und zu fliegen.

Foto: P.L.A.Y. Acro Yoga

Im September 2015 habe ich das erste Mal an einem Retreat der zauberhaften Acro Yoga – Elfen Jolien van Haaster (NL) und Jessie Waygood (UK) in den Niederlanden teilgenommen. Eine Erfahrung, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Mit viel Humor begleiten sie ihre Teilnehmer durch spielerische Workshopstunden, bei denen jeder die Gelegenheit bekommt eigene Grenze zu überwinden und zu wachsen.

Jolien hat ihre Leidenschaften Tanz, Bewegung und Kunst mit der Liebe zum Unterrichten verbunden und gestaltet damit abwechslungsreiche Workshops und Yoga Retreats. Dass Jolien nicht nur in einem Bereich zu Hause ist, zeigt sich auch an ihrer eigenen Yoga Wear Kollektion Gaia Yoga Wear. Farbenfrohe eco-friendly Leggings hergestellt in den Niederlanden. Darüber hinaus engagiert sie sich gemeinsam mit Jessie im Flying Seagull Project.

Jessie liebt die Arbeit mit Kindern und das Reisen um die Welt. Beides kann sie seit mehreren Jahren in dem Flying Seagull Project verbinden. In dem Projekt geben mehrere Gruppen in verschiedenen Ländern die Freude an Tanz, Musik und Kunst an benachteiligte Kinder in Shows und Workshops weiter. Gemeinsam mit Jolien hat sie schließlich eine Ausbildung zur Acro Yoga Lehrerin abgeschlossen und P.L.A.Y. Acro Yoga gegründet.

In diesem Herbst bieten Jolien und Jessie jeweils ein Retreat für Anfänger und etwas fortgeschrittenere Acroyogis in Amsterdam an. In der verträumten Unterkunft mit Hippiecharme lässt es sich ein ganzes Wochenende abtauchen und entspannen. Das Essen ist biologisch und vegetarisch. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet alle Infos auf der Website von P.L.A.Y. Acro Yoga hier.

Preis: ab 230 € / Wochenende

Sprache: Englisch

Weitere Reisen findet ihr unter dem Artikel „Yogis im Reisefieber“.

Vom Yogi in der Hängematte

Der Sommer ist endlich da mit langen Tagen, Sonnenschein und einem ganzen Bündel Aktivitäten, die zur Auswahl stehen. Was bedeutet diese Jahreszeit für unsere Yogapraxis?

Die Echse und die Sonne

Vielleicht gehörst Du auch zu den Menschen, die durch Wärme und Sonnenschein in eine echsenähnliche Müdigkeit und Sommerstarre verfallen? Du fühlst Dich wie eine Echse, die auf den Felsen beginnt Energie aufzusaugen und sich währenddessen garnicht mehr bewegen kann. Glücklich, aber träge. Und dann meldet sich ganz leise das schlechte Gewissen…

Wieso Du das Faulsein doch ohne Gewissensbisse genießen kannst? Gerade in der Übergangszeit braucht unser Körper einige Zeit, um sich anzupassen. Instinktiv suchen wir uns auf der Matte ruhigere Übungsreihen aus. Dadurch, dass Muskeln und Bänder durch die Wärme flexibler sind, ist es jedoch auch keine schlechte Zeit sich gezielt mit einzelnen herausfordernden Asanas zu beschäftigen.

Wieso neben dem Körper auch unser Geist im Sommer immer wieder ruhige Momente und Auszeiten sucht?

Tapas für hungrige Yogis

Der spirituelle Begriff Tapas, als Teil der 5 Niyamas bzw. Empfehlungen zur Lebensgestaltung, steht neben Hitze und Wärme auch für eine Phase intensiver Meditation. Die Wärme des Sommers als Energiespender ist eine wunderschöne Möglichkeit sich zu öffnen. Wie eine Echse, die Energie durch die Haut aufnimmt, kannst Du die Inspirationen, Erfahrungen und Begegnungen des Sommers aufsaugen.

Der Sommer ist einie intensive Jahreszeit, in dem wir Pläne umsetzen und Ziele erreichen. Um all dies in Dich aufzunehmen und zu integrieren, kann Meditation ein wertvoller Begleiter sein.

Nimm Dir die Zeit ganz bei Dir in diesem Moment anzukommen. Nichts zu tun. Folge mit Deiner Aufmerksamkeit Deinem Atem, Deinem Taktgeber und genieße den Augenblick.

Ganz natürlich folgen im Sommer Körper und Geist diesem Rythmus aus Aktivität und Ruhe. Unter der Sonne tanzen und dann eine Auszeit im Liegestuhl genießen. Deine Aufgabe ist es, wahrzunehmen, wann es sich gut anfühlt aktiv zu werden und wann es Zeit ist faul, wie die Echse auf dem Stein auszuruhen.

In diesem Sinne genieße den Sommer mit allen Facetten und verrate mir gerne Deine liebste Sommer-Aktivität, um Dein Gleichgewicht zu finden!

Stärke Dein Ego! Express yourself!

Wenn wir an unser Ego denken, fallen wir dabei schnell in die Gewohnheit das Thema in die Negativ-Schublade zu stecken. Bilder von Menschen, die auf andere keine Rücksicht mehr nehmen tauchen dabei schnell vor unserem inneren Auge auf. Ich-bezogenes Denken ist schlecht, lernen wir von Kleinauf. Doch warum eigentlich?

In diesem Beitrag möchte ich zeigen, warum es uns gut tut unser Ego zu stärken. Und warum es auch den Menschen um uns herum gut tut, wenn wir dies tun.

Was ist das Ego?

Das Ego meint eigentlich das Ich oder Selbst, aber eben auch das Selbstwertgefühl. Und genau dieses braucht es, damit wir unseren eigenen Weg liebevoll und zu unserem eigenen Wohl gehen können. Ohne Selbstwertgefühl folgen wir oftmals den Idealen und Bildern von Außen ohne unsere eigenen Bedürfnisse zu achten. Wir beginnen uns klein und unerfüllt zu fühlen und sind mehr und mehr auf Bestätigung von außen angewiesen.

Selbst ist der Yogi

Eine meiner Yogalehrerinnen hat mir einmal einige wichtige Leitsätze mit auf den Weg gegeben: „Liebe und ehre Dich selbst! Kümmere Dich um Dein Wohlbefinden! Wer auch sonst sollte das tun!?“

Mit diesen Worten hat sie mich einmal mehr daran erinnert, auf mein Ego zu hören, auf meine eigenen Bedürfnisse.

Doch wie kann ich meine eigenen Bedürfnisse erkennen und nach diesen Handeln? Hier jetzt ein paar ganz praktische Tipps:

  1. Nimm Dir einen Moment für Dich. Handy aus. Schließe die Augen und schau, wie Du Dich in diesem Moment fühlst. Was kannst Du wahrnehmen? Gibt es etwas, das Du ganz konkret in diesem Moment für Dich tun kannst? Dieser kurze Check ist für jeden Tag geeignet, um die Wahrnehmung Deiner eigenen Bedürfnisse zu schulen.
  2. Von der Matte für den Alltag lernen: In Deiner Yogapraxis lernst Du im Moment anzukommen. Die Gedanken kommen zur Ruhe und es geht zurück zu Deinem Atem. Zum Wesentlichen. Auch wenn wir dort immer wieder aufgefordert werden nur die Variante einer Asana zu üben, die uns gerade gut tut und Pausen zu nehmen, wenn wir sie brauchen, gehen wir doch oft nur zu gerne mit den Anderen mit. Jedes Mal neu, versuche auf der Matte dieser Aufforderung zu folgen, nach Deinem Wohl zu handeln.
  3. Ziele setzen. Ob für den Tag, die Woche oder einen längeren Zeitraum. Beginne Dir kleine erfüllbare Ziele zu setzen und diesen zu folgen. Ob Du eine bestimmte Asana meistern möchtest oder einen Hausbau planst, setze Dir kleine Schritte in einem bestimmten Zeitraum, in denen Du dieses Ziel erfüllen kannst. Dies hilft Dir eigene Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren.

Unser Selbstwertgefühl überträgt sich auch auf unser Umfeld, wir strahlen positive Energie aus und begegnen Situationen und Menschen gelassener – also liebe und pflege Dein Ego!

Wenn Du im Mai noch auf der Suche bist, nach der Möglichkeit in Deiner Yogapraxis Deinen inneren Kompass zu finden und Dein Ego zu stärken, schau gerne in meiner Kursübersicht nach Übungsmöglichkeiten.