Yin Yoga – Auf Entdeckungsreise

Nach einer langen Nacht bin ich heute morgen im sonnigen Köln voller Eindrücke aus dem vergangenen Yin Yoga-Fortbildungswochenende in Hamburg wieder aufgewacht. Zugegeben, mir steckt die Müdigkeit noch deutlich in den Knochen, gleichzeitig bin ich aber auch voller Tatendrang, das Gelernte umzusetzen.

Warum Yin Yoga?

Mittlerweile übe ich seit über 10 Jahren Vinyasa Yoga, einen dynamischen Yogastil, bei dem man in Verbindung mit dem Atem durch die einzelnen Asanas fließt. Ausflüge in andere fordernde Yogastile wie Forrest Yoga oder Kundalini Yoga begleiten immer mal wieder meine Yogapraxis. Es macht dabei einfach Spaß sich zu fordern und eigene Grenzen auszutesten. Energie zu erzeugen und zu spüren ist wunderbar.

Wenn man, wie ich, gerne aktiv ist, ist es umso schöner von Zeit zu Zeit tief in Momente der Ruhe einzutauchen. Yin Yoga habe ich dabei als eine wunderbare Möglichkeit kennengelernt, loszulassen und den Geist zur Ruhe zu bringen. In passiven Asanas, die über längere Zeit gehalten werden, können die Muskeln nach und nach entspannen, das umfassende Fasziengewebe wird erreicht und Verspannungen auf körperlicher Ebene gelöst. Der Geist kommt dabei fast wie von selbst zur Ruhe.

Für mich ist Yin Yoga also der perfekte Gegenspieler zum yangorientierten Vinyasa Yoga.

Auf Entdeckungsreise

Um Neues zu lernen, verlasse ich gerne meine gewohnten Strukturen. Auf die Empfehlung lieber Yogalehrerinnen und natürlich, weil mir die Inhalte der Fortbildungsmodule gut gefallen haben, habe ich mich für eine Yin Yoga-Fortbildung bei Poweryoga Germany in Hamburg entschieden. Hier hast Du die Möglichkeiten frei Module nach Thema und Anzahl zu wählen und danach in Deiner eigenen Zeit tiefer in ein oder mehrere Themen einzutauchen.

Dirk Bennewitz und Andrea Kubasch haben uns mit viel Humor und Leichtigkeit durch eine Einführung in das Thema begleitet, allgemeine Yin Yoga-Mythen, wie die permanent drohende Verletzungsgefahr, entlarvt und all unsere Fragen beantwortet. Besonders gut gefallen hat mir der Raum, den die beiden gestaltet haben, um sich unter YogalehrerInnen auszutauschen und gegenseitig den eigenen Yogaweg bereichern. Ellenbogenverhalten und aufgeblasene Egos haben hier keinen Platz.

Und jetzt?

Man könnte sagen, ich habe Blut geleckt und möchte unbedingt weiter in diesen Yogastil eintauchen. Ich habe auch schon eine kleine Bücherliste aus den unterschiedlichen Tipps der Teilnehmer erstellt, für sonnige Lesestunden im Park. Die Liste findet ihr hier:

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In der kommenden Zeit möchte ich jetzt jede Gelegenheit nutzen das Gelernte an meine Schüler weiterzugeben. Ausprobieren und vertiefen. Mit den Schülern lernen. Ich freu mich!

Gerne schaut immer mal wieder auf meine Kursseite, wo ihr demnächst auch die eine oder andere Yin Klasse finden werdet.

 

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