Ein Yogi bleibt selten allein

Yoga ist ein tolles Instrument, um bei sich anzukommen und eine kleine Auszeit vom Alltag zu genießen. Nur Du und Deine Matte. In diesem Artikel möchte ich Dir jedoch 5 Möglichkeiten vorstellen Dich mit anderen Yogis zu verbinden. Runter von der eigenen Matte und rein in das Abenteuer „Yoga-Community“!

Warum Kontakt aufnehmen?

Gute Frage. Yoga lehrt mich immer wieder Kontakt zu mir selbst zu finden. Hinzuhören und für mich selbst Verantwortung zu übernehmen. Gleichermaßen lernt man durch die Yogapraxis Anderen zu zuhören und mit Offenheit miteinander in Kontakt zu treten.

Bei einem Austausch mit anderen Yogis hat man einerseits die Möglichkeit in der Asanapraxis gemeinsam zu wachsen – Tipps und Tricks auszutauschen und dort weiterzukommen, wo sich in unserem Kopf Blockaden aufgebaut haben. Zudem kann man Gefühle und Empfindungen auf unserem jeweiligen Yogaweg austauschen und gemeinsam in die Yogaphilosophie und die Übertragung auf unseren Alltag eintauchen.

Darüber hinaus sind in unserer Gesellschaft echte körperliche Berührungen weniger geworden. Wir fassen uns gegenseitig einfach nicht sehr oft an. Dabei wirken Berührungen positiv auf unser Nervensystem und fördern letztendlich einen liebevollen Umgang miteinander. Ein Grund mehr Kontakt zu suchen!

Get connected – aber wie?

Hier stelle ich 5 Möglichkeiten vor Dich mit anderen Yogis auf unterschiedliche Arten zu verbinden

Yogafestivals

Barcelona Yoga Conference 2016

Das kennen wir ja schon von Musikfestivals: Wir teilen über mehrere Tage eine Leidenschaft an einem abgelegenen Ort fern der Heimat. Hier hast Du die Möglichkeit verschiedene Yogaklassen bei verschiedenen LehrerInnen auszuprobieren. Dazu gibt es oftmals ein buntes Rahmenprogramm, gesunde Leckereien und die eine oder andere Shoppingmöglichkeit. Rebecca von Fuck Lucky Go Happy hat hier, wie ich finde, eine ganz schöne Übersicht geschaffen für den Sommer 2017.

Yogafestivals sind eine tolle Gelegenheit mit Freunden zusammenzukommen, die sich ebenfalls für Yoga interessieren.

Kirtan / Mantren singen

Gemeinsam zu singen ist vielleicht bei einigen irgendwo in der Schublade „Pfadfinder am Lagerfeuer“ gelandet. Wer sich aber dafür begeistern kann, wird schnell merken wie heilsam und befreiend das Singen wirken kann. Berührung durch Musik. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich nach meinem ersten Kirtan ein kleines Yoga-High erlebt habe und stundenlang wie verliebt durch den Alltag gewandert bin.

Kirtans gibt es mit den unterschiedlichsten Liedschwerpunkten. Von klassischen Mantren bis hin zu einem Kultursongmix. Sehr empfehlen kann ich dabei die Abende mit Jopi.

Acro Yoga

Jetzt wird es etwas handfester, was den Kontakt angeht. Acro Yoga ist eine Kombination aus Yoga, Akrobatik und Elementen der Thai Massage. Man unterscheidet zwischen Solar (Sonne) und Lunar (Mond), wobei Solar dabei eine aktive, kräftigende Richtung anstimmt und Lunar eine passivere, entspannende Richtung meint. Hier übst Du gemeinsam mit anderen Yogis in direktem Körperkontakt Grenzen zu überwinden und gemeinsam zu wachsen.

Acro Yoga kannst Du an ganzen Wochenenden ausprobieren, wie im Herbst mit Barbara und mir in der Hollermühle (den Link dazu findest Du hier) oder auch bei Workshops oder Acro Yoga Jams im Freien. Letztere finden oftmals auf Spendenbasis statt.

Thai Yoga Massage

Thai Yoga Massage Workshop

Diese klassische Form der Berührung ist für jeden lernbar. Wir alle kennen das schöne Gefühl massiert zu werden, dass es sich aber mindestens genauso gut anfühlt zu massieren, wissen nicht ganz so viele. Keine Angst vor dieser Art der Berührung. Wir alle besitzen im Prinzip gute Sensoren, was sich für Andere gut anfühlt und was nicht. Unbedingt ausprobieren!

In zahlreichen Workshops und Fortbildungen kannst Du in die Kunst der Thai Yoga Massage eintauchen. Ein wirklich begnadeter Lehrer auf diesem Gebiet ist Tobias Frank. Hier auf seiner Website findest Du verschiedene Termine mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

 

 

Fortbildungen

Wenn Du fachlich Neues lernen magst, gilt es auch für Yogis die Schulbank zu drücken. Mittlerweile sind Themen, Lernorte und Lehrer sehr vielfältig. Viele Yogastudios bieten eigene Fortbildungen an. Natürlich hilft auch hier Dr. Google, um sich eine Übersicht zu verschaffen. Ich selbst lasse mir auch gerne von anderen Lehrern Fortbildungen zu einem Thema, das mich gerade interessiert, empfehlen und entscheide dann nach dem Bauchgefühl, was am besten zu mir passt.

Bei Fortbildungen kannst Du neue Yogis kennenlernen und Netzwerke knüpfen. Den Gedankenaustausch zu einzelnen Themen empfinde ich als sehr bereichernd für die eigene Praxis und das Unterrichten. Insbesondere, wenn Du selbst unterrichtest, ist es interessant zu hören, wie andere LehrerInnen in ihren Klassen mit einem Thema umgehen.

 

Bei Facebook finden sich zudem verschiedene Gruppen, in denen Du neben dem Informationsaustausch eine Übersicht von Festivals, Workshops, Fortbildungen und Kursen in Deiner Nähe findest. Hier findest Du zum Beispiel einen Link zur Gruppe „Yoga im Ruhrgebiet“.

Das war ein kleiner Überblick von mir Kontakt zu anderen Yogis auf unterschiedliche Arten zu finden. Wenn Dir Weitere einfallen, schreibe mir gerne einen Kommentar unter diesen Artikel! Oder verwende das KONTAKTformular 😉

 

 

 

 

 

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