Play, create, love yourself!

Wenn ich eines mit der Zeit gelernt habe, dann ist es auf mein Bauchgefühl zu hören, wenn ich jemandem begegne und dieses magische Knistern in der Luft flüstert: „Arbeitet zusammen, das wird großartig!“

In der Regel verrät uns unser Bauchgefühl eine ganze Menge, wenn wir uns den Moment Zeit nehmen hinzuhören. Nach meiner Yogalehrerausbildung habe ich schon einige Male tolle Menschen getroffen, mit denen ich gemeinsam Projekte umgesetzt habe. Sich gegenseitig zu unterstützen, miteinander zu lernen und zu wachsen sind wertvolle Erfahrungen.

Christian habe ich in meiner „Yoga Home Base“ Cool Yoga in Dortmund kennengelernt und hatte auf Anhieb das Gefühl mit ihm auf einer Wellenlänge zu liegen.  Trotzdem hat es einige Neujahrsfeiern gedauert bis wir uns dazu entschlossen haben gemeinsam an einem Workshop zu arbeiten.

Christian hat 2012 mit seiner Yogalehrerausbildung begonnen und unterrichtet seither verschiedene Kurse in Dortmund. Coole Flows mit Liebe zum Detail.

In unserem Workshop „Express yourself, don’t repress yourself“ lassen wir uns Lieblingselemente einfließen. Christians dynamische Flows, meine alte Liebe Acro-/Partneryoga und meine neue Liebe Yin Yoga.

Wir möchten Dich mitnehmen auf eine spielerische Reise zu Dir selbst. Viel zu häufig nehmen wir uns vor stark zu sein und versuchen unsere Schwächen zu verstecken. Dabei macht uns doch genau diese Mischung aus allen Facetten unseres Selbst so einzigartig und liebenswert. Lass Dich überraschen und entdecke Dich neu!

Wir freuen uns Dich am Ostermontag auf der Matte bei Cool Yoga in Dortmund zu sehen! Zur Anmeldung auf der Website des Studios geht es hier. Weitere Termine und Orte folgen in Kürze auf meiner Workshopübersicht.

 

Yoga Trip mit Elisabeth

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie „Yogis im Reisefieber“. Hier möchte ich Euch Yogareisen für jeden Geldbeutel vorstellen. 

Ein weiterer Geheimtipp sind die Wochenenden und Reisen mit Multitalent Elisabeth. Ausbildungen in den Bereichen Yoga, Massage, Meditation, Achtsamkeit und Atem machen sie zur perfekten Begleiterin für eine Auszeit auf der Matte. In ihren Yogaklassen im schönen Köln hat sich für mich die Verbindung dieser Elemente wie kleine Mini-Urlaube angefühlt.

Foto: Elisabeth Althoff / Yoga Trip

Liebevoll wählt sie für ihre Auszeiten Orte aus, an denen man die Natur erfahren und genießen kann. Immer wieder ist sie dabei unterwegs mit Partnern aus unterschiedlichen Bereichen, wie Kochen und Ernährung. In Verbindung mit Yoga findet sie dabei eine perfekte Mischung, bei der es einem nicht langweilig wird. Neugier und Entdeckerfreude sind Elisabeths Energiespender. Anstecken lohnt sich!

Elisabeths Herz schlägt bei all ihren Reisen ganz besonders für Portugal abseits des Touristenstroms. In der Eco Lodge in der Nähe von Aljezur hast Du Gelegenheit mit allen Sinnen in die Landschaft einzutauchen. Deine Yogamatte rollst Du hier mit Blick auf sanfte Hügel und grüne Wälder aus.

Ob Du Tipps für kulinarische Highlights oder Aktivitäten in der Nähe suchst, Elisabeths langjährige Herzensverbindung hierher ermöglicht Dir Land & Leute spielerisch leicht kennenzulernen.

Weitere Infos zu Elisabeths Reisen findest Du unter diesem Link auf ihrer Website Yoga Trip.

Preis: ab 420 € / Woche

Weitere Reisen findet ihr unter dem Artikel „Yogis im Reisefieber“.

Surf my Soul mit Ela und Paddy

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie „Yogis im Reisefieber“. Hier möchte ich Euch Yogareisen für jeden Geldbeutel vorstellen. 

Mit der zauberhaften Ela war ich bereits schon einmal an der Atlantikküste Frankreichs im beschaulichen Surferdorf Vieux Boucau. Eine Zeit voller schöner Erinnerungen, in der ich einige, mittlerweile sehr gute Freunde kennengelernt habe.

Foto: Surf my Soul

In der Atlantic Surf Lodge wohnst Du mit anderen Surfern und Yogis unter einem Dach. In familiärer Atmosphäre lässt es sich im Garten oder schattigen Innenhof der Lodge den Hang Loose Urlaubsvibe geniessen. Mit dem Fahrrad sind es von hier nur wenige Minuten bis zum Meer. Die Yogastunden finden dort begleitet von Meeresrauschen und Sonne statt.

In Deiner Zeit in Frankreich hast Du die Möglichkeit einzutauchen in einen Mix aus Yoga, Surfen und gemütlichen Stunden am Lagerfeuer. Gitarre inklusive.

Ela und ihr Partner Paddy unterrichten Hatha Vinyasa Yoga in Dortmund und Bochum und verbringen darüber hinaus viel Zeit auf Reisen. Mal, um dabei zu unterrichten, mal, um sich treiben zu lassen und die Welt zu erkunden.

Mit ihrer liebevollen Art fällt es leicht loszulassen und das Hippie-Leben am Strand zu genießen. Nach den Stunden auf der Matte und auf dem Wasser kann ich nur empfehlen sich von Ela massieren zu lassen. Ihre Alchemy of Touch Massage ist die beste Medizin für müde Muskeln.

In diesem Jahr geht es neben dem altbewährten Standort in Frankreich auch nach Spanien. Weitere Infos zu Ela, Paddy und ihren Reisen findet ihr hier auf ihrer gemeinsamen Website Surf my Soul.

Preis: ab 560 € / Woche

Weitere Reisen findet ihr unter dem Artikel „Yogis im Reisefieber“.

Yogis im Reisefieber

Der Winter geht endlich dem Ende zu! Der graue Himmel weicht ersten Sonnenstrahlen und die Temperaturen ändern langsam die Richtung.

Trägheit weicht Motivation und dann spätestens fällt uns auf, dass in unserem Kalender noch Platz ist für die eine oder andere Yogareise.

Ob eine Woche oder ein Wochenende – Deine Auszeit auf der Matte muss nicht gleich Dein Konto wieder in den Winterschlaf schicken. Ich möchte Euch in dieser Serie Yogalehrerinnen und einen Yogalehrer vorstellen, die in diesem Jahr große und kleine Auszeiten für jeden Geldbeutel anbieten.

Wohin auch immer Deine Reise geht – Reisen ist wohl eine der schönsten Formen die Welt kennenzulernen. Umso schöner dabei auch tiefer in Deine Yogapraxis einzutauchen. Öffne Dein Herz und lass Dich überraschen!

Hier stelle ich Euch ein paar Yogareisen vor, die mir besonders am Herzen liegen:

  1. Surf my Soul mit Ela und Paddy
  2. Yoga Trip mit Elisabeth
  3. Vinyasa Yoga meets Kundalini mit Rosa und Claudia
  4. Abheben & Entspannen mit Barbara
  5. P.L.A.Y. Autumn Acro Gathering mit Jolien und Jessie

Weitere Beiträge folgen in Kürze. Wenn ihr eigene Reiseempfehlungen habt, schreibt mir gerne hier.

Sonnengrüße an den inneren Schweinehund

Das neue Jahr ist noch ganz frisch und vielleicht bist Du auch mit dem einen oder anderen Vorsatz in das neue Jahr gestartet.

Hochmotiviert

Wenn regelmäßige Ausflüge auf die Yogamatte ein Teil davon sind, dann ist das sicherlich der beste Moment, um einen Schritt in das nächste Yogastudio zu wagen. Nutze die Motivation und wage etwas Neues. Oder steige wieder ein, wenn das letzte Mal schon länger her ist. Es gibt fast nichts Schöneres als motiviert auf die Matte zu kommen. Den Zauber des Neuen oder Neuanfangs zu erleben.

Ich habe meine Motivation zum Jahresanfang ebenfalls dazu genutzt mir ein Yogaabo zu zulegen. Damit gönne ich mir auf der Matte wieder regelmäßigere Auszeiten. In den ersten Yogastunden im Januar habe ich mit deutlich mehr Yogis den Raum geteilt als zuvor. Bis auf den letzten Platz war häufig der Raum gefüllt.

Viel Energie in der Luft. Begeisterung und Neugier liegen im Raum. Jeder ist mit einer ganz eigenen Motivation hierhin gekommen. Diese Vielfalt ist es auch, die für mich die Yoga-Gemeinschaft so spannend macht.

Begegnungen mit dem inneren Schweinehund

Aus meiner eigenen Erfahrung lichten sich bereits wenige Wochen später die Reihen. Die Kursgrößen kehren zurück zu ihrer ursprünglichen Größe. Vielleicht stellst Du fest, dass Yoga einfach nicht das Richtige für Dich ist. Vielleicht plagt Dich aber auch ein alter Bekannter – der innere Schweinehund. Nur entfernt verwandt mit seinem aktiveren Kollegen, dem herabschauenden Hund. Du findest mehr Gründe auf der Couch zu bleiben als um sich auf den Weg in die Yogaklasse zu machen.

Motivationstipps

Yoga als regelmäßigen Begleiter in Deinem Leben zu etablieren braucht am Anfang ein bisschen Disziplin und daher auch den einen oder anderen Motivationsschub. Wenn Du nach den ersten Yogastunden schon Feuer und Flamme bist, kannst Du Deinen Blick jetzt schon gerne wieder in Richtung Yogamatte schweifen lassen. Für alle anderen hier jetzt ein paar Motivationstipps:

Erinnere Dich

Nimm Dir einen Moment und erinnere Dich an Deine erste Yogastunde. Notiere Dir auf einem Zettel all die Dinge, die Du als positiv daraus mitgenommen hast. Kleine Veränderungen, Eindrücke, wie sich Dein Körper danach angefühlt hast. Zum Beispiel: „Ich habe mich danach ruhig und entspannt gefühlt.“ oder „Die Stunde hat mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.“ Erinnere Dich an möglichst viele Details und hänge die Liste dann an einen Ort, wo Du sie täglich im Blick hast. Badezimmerspiegel oder Kühlschrank sind meine Lieblingsorte für Erinnerungen wie diese.

Trainingspartner

Suche Dir einen Trainingspartner. Zu Zweit fällt es uns oft leichter regelmäßige Termine wahrzunehmen. Auch wenn wir auf der Matte dann Zeit nur mit uns verbringen, kann es motivieren sich zu einer Klasse zu verabreden, gemeinsam hin- und zurückzufahren.

Verpflichtungen schaffen

Verpflichtungen zu schaffen zum Beispiel in Form eines ins sich geschlossenen Kursblocks, den Du fest buchst, ist eine weitere Möglichkeit den Einstieg in eine regelmäßige Yogapraxis zu finden. Haben wir einmal einen Kurs oder eine Karte bezahlt, wollen wir oftmals diese Ausgabe nicht verfallen lassen. Du kennst Dich am besten und weißt, mit welchen Mitteln Du zu locken bist.

Rituale

Deine regelmäßige Yogastunde kann auch Teil Deiner persönlichen Wohlfühlrituale sein. Lese hier mehr über Rituale in Deinem Alltag. Wie ein kleiner Urlaub, nimm Dir Zeit und packe in Ruhe Deine Yogasachen zusammen, genieße schon den Weg dahin. Vielleicht kochst Du Dir danach ein leckeren Essen, trinkst einen gesunden Smoothie oder genießt bei einem kleinen Spaziergang nach der Yogaklasse das entspannte Gefühl danach. Lass Deine Yogapraxis zu einem festen Wohlfühlritual werden!

Bei aller Motivation sei mild mit Dir, wenn Du es dann doch einmal nicht zum Yoga schaffst. Füttere Deine Motivation wie eine junge Pflanze in kleinen Schritten.

 

 

 

 

 

Erste Hilfe für gestresste Weihnachtsyogis

Mit yogischen Vorsätzen, wie Ruhe und Gelassenheit in die Adventszeit gestartet, hast Du vielleicht, wie ich, bald gemerkt, dass das gerade irgendwie garnicht so leicht ist.

Die kurzen Tage, Deadlines von Aufgaben und Projekten zum Jahresende und zahlreiche Weihnachtsfeiern nagen an unseren Energien. Oftmals landen wir ausgelaugt mit letzter Kraft unter dem Weihnachtsbaum und in den wohlverdienten Urlaubstagen.

In dieser Zeit finde ich es besonders wichtig für mich immer mal wieder den Fokus zurück auf meine Energiespender und weg von den anstehenden Aufgaben und Termine zu richten. Dafür nehme ich mir einen kurzen Moment, um mir folgende Fragen zu stellen:

  • Wie fühle ich mich gerade?
  • Welche schönen Dinge habe ich heute erlebt?
  • Gibt es etwas, das ich jetzt tun kann, um mir etwas Gutes zu tun?

Dies können kleine Dinge sein, die Dir in den Kopf kommen, wie eine leckere Tasse Kaffee, ein kurzer Spaziergang oder eine nette Begegnung.

Diese kleine Achtsamkeitsübung ist mein Erste-Hilfe-Paket, um wieder bei mir anzukommen, wenn es gerade etwas trubelig ist.

Vielleicht hast Du auch eine ganz eigene Methode und magst davon berichten? Dann hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Wenn Du ein bisschen Zeit hast, ist es natürlich auch immer schön sich etwas Zeit auf der Yogamatte zu nehmen und Dir hier eine kleine Auszeit zu gönnen. Egal, ob 15 Minuten zu Hause oder 90 Minuten in einem Yogastudio. An Deinen Ritualen auch in der Weihnachtszeit festzuhalten, ist ohnehin ein guter Energiespender. Sei dabei aber nie verbissen, sondern nehme es einfach mit einem Augenzwinkern hin, wenn es heute mal nicht mit Deinem Lieblingskurs klappt.

Ich freue mich besonders an Weihnachten und den Tagen zwischen den Jahren ein paar Klassen in meiner zweiten Heimat Dortmund zu unterrichten. Neben kräftigenden Flows, um den Körper zu wecken und Energie zu erzeugen, werden Elemente der Entspannung und Meditation die Klassen abrunden.

Vielleicht magst Du ja vorbeikommen! Alle aktuellen Termine findest Du hier.

 

Asana Pranayama Mudra Bhanda

Vor kurzem hatte ich einmal wieder Gelegenheit an einem wunderschönen Workshop von David Lurey in dem Kölner Yogastudio Lordvishnuscouch teilzunehmen.

Gerade als Yogalehrerin ist es oftmals eine besondere Herausforderung neben der eigenen Praxis und der Arbeit Raum für solche besonderen Yogamomente zu finden. Umso mehr habe ich diese Stunden bei mir auf meiner Matte genossen.

Unter dem Titel „Asana Pranyama Mudra Bhanda: The Master Keys“ hat uns David Lurey humorvoll durch eine Verbindung von sanften Flows, Meditationen und der Anwendung einzelner Mudras begleitet. Der Titel beruht auf dem Buchtitel von Swami Satyananda Saraswati – einem Handbuch über die Übungspraxis des Hatha Yoga.

Alle Inhalte hier zusammenzufassen, würde doch den Rahmen sprengen. Daher nur so viel: Asanas (Körperstellungen) als erster Schritt um Energiebahnen in Bewegung zu bringen, Blockaden zu lösen und wieder Raum im Körper zu schaffen. Pranayama (Atemübungen) als wesentlicher Begleiter der Yogapraxis, um Lebensenergie aufzunehmen und zu kontrollieren. Die Mudras (Hand- und Fingerstellungen) als Energieempfänger und Bandhas (Energieverschlüsse), um die Energien im Körper zu halten.

Im Zentrum des Workshops standen die „Ten steps to freedom“ (Zehn Schritte zum Frieden) aus dem Buch „Mudras for Healing and Transformation“ von Davids Lehrer Joseh und Lilia Le Page. Ein Lesetipp, den ich sicherlich auf meine Leseliste setzen werde, um etwas tiefer in die Welt der Mudras einzutauchen. Zum Glück lädt der Herbst gerade zu Lesestunden auf der Couch ein 🙂

 

 

Home is where my Yoga is

Heute ist einer dieser Tage an dem Du direkt von der Arbeit aus ohne Pause oder Luft zu holen in Richtung Yogakurs stürmst? Auf den letzten Drücker rollst Du verschwitzt Deine Matte aus? – Das könnte Dein Szenario sein oder Du probierst es heute einmal mit Yoga in den eigenen vier Wänden…

Wie jetzt!? Ganz alleine und ohne Fachkraft vor Dir? Was für Yogalehrerinnen und -lehrer die Regel ist, klingt zunächst irgendwie kompliziert und garnicht entspannt. Es gibt aber viele Vorteile für das Üben zu Hause. Alles, was Du brauchst, ist ein ruhiger Ort, an dem Du ungestört üben kannst. Hier ein paar Aspekte, die für Deine Heimpraxis sprechen:

  • Yoga – Jetzt!

Ein großer Vorteil ist die Freiheit zu üben, wann Du es möchtest. Egal, ob mitten in der Nacht oder früh am Morgen. Deine Praxis beginnt, wann immer Du Zeit und Lust hast.

  • Was ziehe ich bloß an?

Die freie Kleidungswahl in den eigenen vier Wänden kann herrlich erfrischend sein: Pyjama, Hochglanzoutfit, erlaubt ist, was gefällt und Dich in Deinen Bewegungen nicht einschränkt.

  • Auf der Matte – und jetzt?

Du bestimmst die Dauer Deiner Yogapraxis genau wie den Schwerpunkt und die Abläufe. Manchmal reichen schon 15 Minuten sich zu dehnen und zu strecken. Ein anderes Mal fühlen sich 60 Minuten Powerprogramm richtig gut an. Hier kannst Du genau hinschauen, wie Du Dich gerade fühlst und was Du an diesem Tag üben möchtest.

  • Du bist der DJ!

Zu Hause läuft Deine eigene Musik. Egal ob Klassik oder tanzbare Elektrobeats. Probiere aus, was Dich am besten in den Flow und in diesen Moment bringt.

Zugegeben, am Anfang braucht es vielleicht eine kleine Testphase oder etwas Inspiration. Ich selbst habe zu Beginn meiner Heimpraxis einen Workshop zu diesem Thema in meiner Homebase Cool Yoga in Dortmund besucht. Halte gerne zu Workshops dieser Art in Deiner Nähe Ausschau, um ein paar Abfolgen und Tipps an die Hand zu bekommen. Vielleicht reichen Dir aber auch ein paar Monate Yogaerfahrung aus regulären Kursbesuchen.

In jedem Fall lohnt sich der Weg auf die Matte zu Hause. Werde kreativ und entdecke Dich neu!

Wenn Du auf der Suche nach geführten Yogakursen bist, um Deine Praxis zu vertiefen, schau auch gerne hier.

 

Rituale – des Yogis Bonbons für den Alltag

Morgens wach geworden und plötzlich weht der Herbstwind durch das geöffnete Fenster. Die Tage werden kürzer und so langsam kommt der Jahrmarkt der Eindrücke aus diesem Sommer zur Ruhe. Neben einem ganz kleinen bisschen Wehmut freue ich mich doch auf lange Leseabende, Strickpullover, Rotwein & Co.

Der Blick richtet sich langsam also mehr nach innen. Zeit zu schauen, welche kleinen Momente unsere Oasen im Alltag sind. Rituale sind für mich eine Einladung mir jeden Tag etwas Gutes zu tun.

Hier sind meine persönlichen Top 3 der Rituale abseits der Yoga-Matte:

  • Der Guten-Morgen-Kaffee

Ja, ich bin ein großer Fan dieses Klassikers. Kurze Ausflüge in die Welt von Matcha&Co haben mich immer wieder hierhin geführt. Ich liebe Kaffee – die Zubereitung, der Duft und der Moment, den man sich Zeit nimmt, um noch einmal Innezuhalten bevor man die ersten Schritte vor die Haustür wagt.

Processed with Rookie Cam

  • Räuchern

In der Tat liebe ich Räucherstäbchen, Weißen Salbei, Palos Santos & Co. Je nach Art wirken diese belebend oder entspannend. Man fühlt sich dabei vielleicht ein kleines bisschen wie eine Kräuterhexe, für mich ist es eines der entspannendsten Rituale zum Ende eines Tages. Gerne während ich meditiere oder während meiner Yogapraxis. Bei der Wahl des Rauchwerks wie auch des für Dich passendes Moments gilt definitiv: Ausprobieren!

  • Meditation

Über die Jahre habe ich Meditation als festes Ritual sehr zu schätzen gelernt. Dabei spielt es keine Rolle wie lange man sich Zeit nimmt die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Schon 5 Minuten können wahre Wunder bewirken, wenn man angefangen hat sich die Zeit zu nehmen. Wichtig sind ein aufrechter Sitz und ein ruhiger Ort, an dem man einige Minuten ungestört ist. Sicherlich kann man auch kleine Meditationen in den Alltag in der Öffentlichkeit einbringen, aber für den Anfang kann ein bisschen Ruhe nicht schaden.

Rituale sind echte Kraftspender für Aktivitäten und Zukunftspläne. Mit Sicherheit findest Du schnell Deine eigenen Top 3.

Mein Fokus in diesem Monat liegt in Anlehnung an meine Lieblingsrituale auf einer kraft- und wärmespendenen Yogapraxis mit Momenten der Stille. Wann und wo findet ihr hier.

 

 

Von Yogikoks und Ingwershots

Ursprünglich wollte ich meinen Blog sicherlich ganz anders beginnen. Irgendwie mit einem Thema direkt von der Matte – aktiv und dynamisch. Gerade habe ich nach meinem Umzug nach Köln wieder angefangen zu unterrichten und fühle mich bereit meine kleine Yogawelt wieder zu erobern, da ereilt mich das Schicksal vieler Großstädter dieser Tage – die Sommergrippe.

Niemand bleibt verschont, egal wie viel man meditiert oder wie flexibel und fit man sonst ist. Plötzlich ist Stillstand angesagt. Ganz schön deprimierend für jemanden wie mich, die Bewegung durchaus als Ausgleich zum Alltag braucht. Zwischen ausführlichen Aufenthalten im Wechsel auf Couch oder Bett, beschließe ich daher die Sache doch etwas aktiver anzugehen in der Hoffnung dem Ganzen schneller ein Ende zu machen.

Bewährt haben sich bei mir in den letzten Jahren zwei Dinge:

1. Yogikoks

Auch einfach Nasensalz genannt, in Verbindung mit einer Nasendusche, ist mein Tipp, um die Nase wieder frei zu bekommen oder auch um Schnupfen vorzubeugen. Wer einmal probiert hat das Salzwasser aus der hohlen Hand durch die Nase zu ziehen, weiß wie ich auf den Namen gekommen bin 🙂

NasenduscheNormalerweise nutze ich die Nasendusche immer morgens. Bei Erkältungen morgens und abends. Nasenduschen bekommt man in fast jedem Drogeriemarkt, in der Apotheke oder in Yogishops und Studios.

Die Nasendusche gehört zu einer der Kriyas – körperliche Reinigungstechniken – im Yoga und wird hier auch als Jala Neti bezeichnet. Dabei wird die Nase mit Wasser oder einer Salzlösung gespült.

2. Ingwershots

In Zeiten von Saft- und Smoothiebars habe ich den Ingwershot für mich entdeckt.

Im Prinzip handelt es sich dabei um Ingwersaft, damit ist er deutlich konzentrierter als ein Ingwertee. Eigentlich bin ich ein bisschen faul, was die Herstellung von Saft oder Smoothies angeht, aber nachdem ich herausgefunden habe, das man auch einfach einen Pürierstab nutzen kann und die Herstellung damit wenige Minuten in Anspruch nimmt, hier mein Rezept für eine Portion:

  • ½ Zitrone
  • 1 Stück Ingwer (ca. 2cm)
  • 1 Stück Kurkuma (ca. 0,5cm)
  • 1 Spritzer Wasser

Die Zitrone auspressen. Den Ingwer und Kurkuma schälen und dem ganzen einen kleinen Spritzer Wasser beigeben. Anschließend pürieren. Wer keine Fasern im Shot mag, sollte alles durch ein Tuch oder Sieb filtern. Achtung: Für den Kurkuma am besten Handschuhe benutzen, da dieser die Finger sonst gelb färbt. Man kann den Shot auch gut variieren – z.B. den Kurkuma weglassen und durch Cayenne-Pfeffer ersetzen.

Den Ingwershot unbedingt in kleinen Schlucken trinken und dann wirken lassen. Der Ingwershot belebt und unterstützt das Immunsystem bei seiner Arbeit. Wer mehr über Ingwer und seine Wirkweise erfahren möchte findet ein paar hilfreiche Tipps und weitere Rezepte hier.

Hoffe, wir sehen uns bald auf der Matte fit und munter wieder! Wer wissen möchte, wann ich wo das nächste Mal unterrichte, findet die Termine auf meiner Kursseite.