P.L.A.Y. Autumn Acro Gathering mit Jolien & Jessie

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie „Yogis im Reisefieber“. Hier möchte ich Euch Yogareisen für jeden Geldbeutel vorstellen.

Bei meinen diesjährigen Reiseempfehlungen darf natürlich auch Acro Yoga nicht fehlen. Nachdem ich vor einigen Jahren das erste Mal die Acro Yoga Community kennenlernen durfte, liebe ich es von Zeit zu Zeit abzuheben und zu fliegen.

Foto: P.L.A.Y. Acro Yoga

Im September 2015 habe ich das erste Mal an einem Retreat der zauberhaften Acro Yoga – Elfen Jolien van Haaster (NL) und Jessie Waygood (UK) in den Niederlanden teilgenommen. Eine Erfahrung, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Mit viel Humor begleiten sie ihre Teilnehmer durch spielerische Workshopstunden, bei denen jeder die Gelegenheit bekommt eigene Grenze zu überwinden und zu wachsen.

Jolien hat ihre Leidenschaften Tanz, Bewegung und Kunst mit der Liebe zum Unterrichten verbunden und gestaltet damit abwechslungsreiche Workshops und Yoga Retreats. Dass Jolien nicht nur in einem Bereich zu Hause ist, zeigt sich auch an ihrer eigenen Yoga Wear Kollektion Gaia Yoga Wear. Farbenfrohe eco-friendly Leggings hergestellt in den Niederlanden. Darüber hinaus engagiert sie sich gemeinsam mit Jessie im Flying Seagull Project.

Jessie liebt die Arbeit mit Kindern und das Reisen um die Welt. Beides kann sie seit mehreren Jahren in dem Flying Seagull Project verbinden. In dem Projekt geben mehrere Gruppen in verschiedenen Ländern die Freude an Tanz, Musik und Kunst an benachteiligte Kinder in Shows und Workshops weiter. Gemeinsam mit Jolien hat sie schließlich eine Ausbildung zur Acro Yoga Lehrerin abgeschlossen und P.L.A.Y. Acro Yoga gegründet.

In diesem Herbst bieten Jolien und Jessie jeweils ein Retreat für Anfänger und etwas fortgeschrittenere Acroyogis in Amsterdam an. In der verträumten Unterkunft mit Hippiecharme lässt es sich ein ganzes Wochenende abtauchen und entspannen. Das Essen ist biologisch und vegetarisch. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet alle Infos auf der Website von P.L.A.Y. Acro Yoga hier.

Preis: ab 230 € / Wochenende

Sprache: Englisch

Weitere Reisen findet ihr unter dem Artikel „Yogis im Reisefieber“.

Vom Yogi in der Hängematte

Der Sommer ist endlich da mit langen Tagen, Sonnenschein und einem ganzen Bündel Aktivitäten, die zur Auswahl stehen. Was bedeutet diese Jahreszeit für unsere Yogapraxis?

Die Echse und die Sonne

Vielleicht gehörst Du auch zu den Menschen, die durch Wärme und Sonnenschein in eine echsenähnliche Müdigkeit und Sommerstarre verfallen? Du fühlst Dich wie eine Echse, die auf den Felsen beginnt Energie aufzusaugen und sich währenddessen garnicht mehr bewegen kann. Glücklich, aber träge. Und dann meldet sich ganz leise das schlechte Gewissen…

Wieso Du das Faulsein doch ohne Gewissensbisse genießen kannst? Gerade in der Übergangszeit braucht unser Körper einige Zeit, um sich anzupassen. Instinktiv suchen wir uns auf der Matte ruhigere Übungsreihen aus. Dadurch, dass Muskeln und Bänder durch die Wärme flexibler sind, ist es jedoch auch keine schlechte Zeit sich gezielt mit einzelnen herausfordernden Asanas zu beschäftigen.

Wieso neben dem Körper auch unser Geist im Sommer immer wieder ruhige Momente und Auszeiten sucht?

Tapas für hungrige Yogis

Der spirituelle Begriff Tapas, als Teil der 5 Niyamas bzw. Empfehlungen zur Lebensgestaltung, steht neben Hitze und Wärme auch für eine Phase intensiver Meditation. Die Wärme des Sommers als Energiespender ist eine wunderschöne Möglichkeit sich zu öffnen. Wie eine Echse, die Energie durch die Haut aufnimmt, kannst Du die Inspirationen, Erfahrungen und Begegnungen des Sommers aufsaugen.

Der Sommer ist einie intensive Jahreszeit, in dem wir Pläne umsetzen und Ziele erreichen. Um all dies in Dich aufzunehmen und zu integrieren, kann Meditation ein wertvoller Begleiter sein.

Nimm Dir die Zeit ganz bei Dir in diesem Moment anzukommen. Nichts zu tun. Folge mit Deiner Aufmerksamkeit Deinem Atem, Deinem Taktgeber und genieße den Augenblick.

Ganz natürlich folgen im Sommer Körper und Geist diesem Rythmus aus Aktivität und Ruhe. Unter der Sonne tanzen und dann eine Auszeit im Liegestuhl genießen. Deine Aufgabe ist es, wahrzunehmen, wann es sich gut anfühlt aktiv zu werden und wann es Zeit ist faul, wie die Echse auf dem Stein auszuruhen.

In diesem Sinne genieße den Sommer mit allen Facetten und verrate mir gerne Deine liebste Sommer-Aktivität, um Dein Gleichgewicht zu finden!

Stärke Dein Ego! Express yourself!

Wenn wir an unser Ego denken, fallen wir dabei schnell in die Gewohnheit das Thema in die Negativ-Schublade zu stecken. Bilder von Menschen, die auf andere keine Rücksicht mehr nehmen tauchen dabei schnell vor unserem inneren Auge auf. Ich-bezogenes Denken ist schlecht, lernen wir von Kleinauf. Doch warum eigentlich?

In diesem Beitrag möchte ich zeigen, warum es uns gut tut unser Ego zu stärken. Und warum es auch den Menschen um uns herum gut tut, wenn wir dies tun.

Was ist das Ego?

Das Ego meint eigentlich das Ich oder Selbst, aber eben auch das Selbstwertgefühl. Und genau dieses braucht es, damit wir unseren eigenen Weg liebevoll und zu unserem eigenen Wohl gehen können. Ohne Selbstwertgefühl folgen wir oftmals den Idealen und Bildern von Außen ohne unsere eigenen Bedürfnisse zu achten. Wir beginnen uns klein und unerfüllt zu fühlen und sind mehr und mehr auf Bestätigung von außen angewiesen.

Selbst ist der Yogi

Eine meiner Yogalehrerinnen hat mir einmal einige wichtige Leitsätze mit auf den Weg gegeben: „Liebe und ehre Dich selbst! Kümmere Dich um Dein Wohlbefinden! Wer auch sonst sollte das tun!?“

Mit diesen Worten hat sie mich einmal mehr daran erinnert, auf mein Ego zu hören, auf meine eigenen Bedürfnisse.

Doch wie kann ich meine eigenen Bedürfnisse erkennen und nach diesen Handeln? Hier jetzt ein paar ganz praktische Tipps:

  1. Nimm Dir einen Moment für Dich. Handy aus. Schließe die Augen und schau, wie Du Dich in diesem Moment fühlst. Was kannst Du wahrnehmen? Gibt es etwas, das Du ganz konkret in diesem Moment für Dich tun kannst? Dieser kurze Check ist für jeden Tag geeignet, um die Wahrnehmung Deiner eigenen Bedürfnisse zu schulen.
  2. Von der Matte für den Alltag lernen: In Deiner Yogapraxis lernst Du im Moment anzukommen. Die Gedanken kommen zur Ruhe und es geht zurück zu Deinem Atem. Zum Wesentlichen. Auch wenn wir dort immer wieder aufgefordert werden nur die Variante einer Asana zu üben, die uns gerade gut tut und Pausen zu nehmen, wenn wir sie brauchen, gehen wir doch oft nur zu gerne mit den Anderen mit. Jedes Mal neu, versuche auf der Matte dieser Aufforderung zu folgen, nach Deinem Wohl zu handeln.
  3. Ziele setzen. Ob für den Tag, die Woche oder einen längeren Zeitraum. Beginne Dir kleine erfüllbare Ziele zu setzen und diesen zu folgen. Ob Du eine bestimmte Asana meistern möchtest oder einen Hausbau planst, setze Dir kleine Schritte in einem bestimmten Zeitraum, in denen Du dieses Ziel erfüllen kannst. Dies hilft Dir eigene Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren.

Unser Selbstwertgefühl überträgt sich auch auf unser Umfeld, wir strahlen positive Energie aus und begegnen Situationen und Menschen gelassener – also liebe und pflege Dein Ego!

Wenn Du im Mai noch auf der Suche bist, nach der Möglichkeit in Deiner Yogapraxis Deinen inneren Kompass zu finden und Dein Ego zu stärken, schau gerne in meiner Kursübersicht nach Übungsmöglichkeiten.

Ein Yogi bleibt selten allein

Yoga ist ein tolles Instrument, um bei sich anzukommen und eine kleine Auszeit vom Alltag zu genießen. Nur Du und Deine Matte. In diesem Artikel möchte ich Dir jedoch 5 Möglichkeiten vorstellen Dich mit anderen Yogis zu verbinden. Runter von der eigenen Matte und rein in das Abenteuer „Yoga-Community“!

Warum Kontakt aufnehmen?

Gute Frage. Yoga lehrt mich immer wieder Kontakt zu mir selbst zu finden. Hinzuhören und für mich selbst Verantwortung zu übernehmen. Gleichermaßen lernt man durch die Yogapraxis Anderen zu zuhören und mit Offenheit miteinander in Kontakt zu treten.

Bei einem Austausch mit anderen Yogis hat man einerseits die Möglichkeit in der Asanapraxis gemeinsam zu wachsen – Tipps und Tricks auszutauschen und dort weiterzukommen, wo sich in unserem Kopf Blockaden aufgebaut haben. Zudem kann man Gefühle und Empfindungen auf unserem jeweiligen Yogaweg austauschen und gemeinsam in die Yogaphilosophie und die Übertragung auf unseren Alltag eintauchen.

Darüber hinaus sind in unserer Gesellschaft echte körperliche Berührungen weniger geworden. Wir fassen uns gegenseitig einfach nicht sehr oft an. Dabei wirken Berührungen positiv auf unser Nervensystem und fördern letztendlich einen liebevollen Umgang miteinander. Ein Grund mehr Kontakt zu suchen!

Get connected – aber wie?

Hier stelle ich 5 Möglichkeiten vor Dich mit anderen Yogis auf unterschiedliche Arten zu verbinden

Yogafestivals

Barcelona Yoga Conference 2016

Das kennen wir ja schon von Musikfestivals: Wir teilen über mehrere Tage eine Leidenschaft an einem abgelegenen Ort fern der Heimat. Hier hast Du die Möglichkeit verschiedene Yogaklassen bei verschiedenen LehrerInnen auszuprobieren. Dazu gibt es oftmals ein buntes Rahmenprogramm, gesunde Leckereien und die eine oder andere Shoppingmöglichkeit. Rebecca von Fuck Lucky Go Happy hat hier, wie ich finde, eine ganz schöne Übersicht geschaffen für den Sommer 2017.

Yogafestivals sind eine tolle Gelegenheit mit Freunden zusammenzukommen, die sich ebenfalls für Yoga interessieren.

Kirtan / Mantren singen

Gemeinsam zu singen ist vielleicht bei einigen irgendwo in der Schublade „Pfadfinder am Lagerfeuer“ gelandet. Wer sich aber dafür begeistern kann, wird schnell merken wie heilsam und befreiend das Singen wirken kann. Berührung durch Musik. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich nach meinem ersten Kirtan ein kleines Yoga-High erlebt habe und stundenlang wie verliebt durch den Alltag gewandert bin.

Kirtans gibt es mit den unterschiedlichsten Liedschwerpunkten. Von klassischen Mantren bis hin zu einem Kultursongmix. Sehr empfehlen kann ich dabei die Abende mit Jopi.

Acro Yoga

Jetzt wird es etwas handfester, was den Kontakt angeht. Acro Yoga ist eine Kombination aus Yoga, Akrobatik und Elementen der Thai Massage. Man unterscheidet zwischen Solar (Sonne) und Lunar (Mond), wobei Solar dabei eine aktive, kräftigende Richtung anstimmt und Lunar eine passivere, entspannende Richtung meint. Hier übst Du gemeinsam mit anderen Yogis in direktem Körperkontakt Grenzen zu überwinden und gemeinsam zu wachsen.

Acro Yoga kannst Du an ganzen Wochenenden ausprobieren, wie im Herbst mit Barbara und mir in der Hollermühle (den Link dazu findest Du hier) oder auch bei Workshops oder Acro Yoga Jams im Freien. Letztere finden oftmals auf Spendenbasis statt.

Thai Yoga Massage

Thai Yoga Massage Workshop

Diese klassische Form der Berührung ist für jeden lernbar. Wir alle kennen das schöne Gefühl massiert zu werden, dass es sich aber mindestens genauso gut anfühlt zu massieren, wissen nicht ganz so viele. Keine Angst vor dieser Art der Berührung. Wir alle besitzen im Prinzip gute Sensoren, was sich für Andere gut anfühlt und was nicht. Unbedingt ausprobieren!

In zahlreichen Workshops und Fortbildungen kannst Du in die Kunst der Thai Yoga Massage eintauchen. Ein wirklich begnadeter Lehrer auf diesem Gebiet ist Tobias Frank. Hier auf seiner Website findest Du verschiedene Termine mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

 

 

Fortbildungen

Wenn Du fachlich Neues lernen magst, gilt es auch für Yogis die Schulbank zu drücken. Mittlerweile sind Themen, Lernorte und Lehrer sehr vielfältig. Viele Yogastudios bieten eigene Fortbildungen an. Natürlich hilft auch hier Dr. Google, um sich eine Übersicht zu verschaffen. Ich selbst lasse mir auch gerne von anderen Lehrern Fortbildungen zu einem Thema, das mich gerade interessiert, empfehlen und entscheide dann nach dem Bauchgefühl, was am besten zu mir passt.

Bei Fortbildungen kannst Du neue Yogis kennenlernen und Netzwerke knüpfen. Den Gedankenaustausch zu einzelnen Themen empfinde ich als sehr bereichernd für die eigene Praxis und das Unterrichten. Insbesondere, wenn Du selbst unterrichtest, ist es interessant zu hören, wie andere LehrerInnen in ihren Klassen mit einem Thema umgehen.

 

Bei Facebook finden sich zudem verschiedene Gruppen, in denen Du neben dem Informationsaustausch eine Übersicht von Festivals, Workshops, Fortbildungen und Kursen in Deiner Nähe findest. Hier findest Du zum Beispiel einen Link zur Gruppe „Yoga im Ruhrgebiet“.

Das war ein kleiner Überblick von mir Kontakt zu anderen Yogis auf unterschiedliche Arten zu finden. Wenn Dir Weitere einfallen, schreibe mir gerne einen Kommentar unter diesen Artikel! Oder verwende das KONTAKTformular 😉

 

 

 

 

 

Abheben & Entspannen mit Barbara

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie „Yogis im Reisefieber“. Hier möchte ich Euch Yogareisen für jeden Geldbeutel vorstellen.

Silvester 2014 saß ich mit Barbara und vielen anderen Acro Yogis in einem großen Kreis in einem Tanzraum in Freiburg und war neugierig auf das neue Jahr und alles, was die Zukunft wohl für uns bereithält. Für mich war es das erste Acro Yoga Wochenende überhaupt. Barbara war damals schon fast ein alter Acro-Hase. Das war unser erstes Treffen aus dem Freundschaft und der gemeinsame Wunsch entstanden ist, Acro Yoga mit Anderen zu teilen.

Barbaras große Leidenschaft gilt dem Acro Yoga. Diese Form des Yoga verbindet Elemente aus Yoga, Thai Massage und Akrobatik. Barbara organisiert schon seit einigen Jahren Acro Yoga Jams in Parks und allen Räumen, die genug Platz bieten. Darüber hinaus hat sie auch Ausbildungen im klassischen Hatha Vinyasa Yoga, Yin Yoga und Aerial Yoga. In allen Yogastilen liegt ihr besonders am Herzen die Menschen zusammen zu bringen, miteinander in Kontakt treten zu lassen und sich wieder mit sich selbst zu verbinden. Aktuell unterrichtet sie in und um Heidelberg. Wo und wann findet ihr hier auf ihrer Facebookseite Yoga Peridot.

Foto: Barbara Krüger / Yoga Peridot

Vom 3. bis 5. November geht es gemeinsam in das wunderschöne Seminarhaus Hollermühle im Naturpark Nassau. Inmitten von sonnigen Wiesen laden wir Dich ein, Dir eine Auszeit zu gönnen, Dich neu zu erden, loszulassen und Fliegen zu lernen. Dynamische Yogaeinheiten am Morgen und sanftes Yin Yoga am Abend bilden den Rahmen für die Flugstunden auf der Matte. Alle Informationen zum Wochenende findet ihr in der Facebook-Veranstaltung hier.

Bei Fragen und für Anmeldungen, wende Dich an Barbara unter der E-Mail-Adresse: barbara@yogaperidot.de

Preis: ab 275 € / Wochenende

Weitere Reisen findet ihr unter dem Artikel „Yogis im Reisefieber“.

 

Yin Yoga – Auf Entdeckungsreise

Nach einer langen Nacht bin ich heute morgen im sonnigen Köln voller Eindrücke aus dem vergangenen Yin Yoga-Fortbildungswochenende in Hamburg wieder aufgewacht. Zugegeben, mir steckt die Müdigkeit noch deutlich in den Knochen, gleichzeitig bin ich aber auch voller Tatendrang, das Gelernte umzusetzen.

Warum Yin Yoga?

Mittlerweile übe ich seit über 10 Jahren Vinyasa Yoga, einen dynamischen Yogastil, bei dem man in Verbindung mit dem Atem durch die einzelnen Asanas fließt. Ausflüge in andere fordernde Yogastile wie Forrest Yoga oder Kundalini Yoga begleiten immer mal wieder meine Yogapraxis. Es macht dabei einfach Spaß sich zu fordern und eigene Grenzen auszutesten. Energie zu erzeugen und zu spüren ist wunderbar.

Wenn man, wie ich, gerne aktiv ist, ist es umso schöner von Zeit zu Zeit tief in Momente der Ruhe einzutauchen. Yin Yoga habe ich dabei als eine wunderbare Möglichkeit kennengelernt, loszulassen und den Geist zur Ruhe zu bringen. In passiven Asanas, die über längere Zeit gehalten werden, können die Muskeln nach und nach entspannen, das umfassende Fasziengewebe wird erreicht und Verspannungen auf körperlicher Ebene gelöst. Der Geist kommt dabei fast wie von selbst zur Ruhe.

Für mich ist Yin Yoga also der perfekte Gegenspieler zum yangorientierten Vinyasa Yoga.

Auf Entdeckungsreise

Um Neues zu lernen, verlasse ich gerne meine gewohnten Strukturen. Auf die Empfehlung lieber Yogalehrerinnen und natürlich, weil mir die Inhalte der Fortbildungsmodule gut gefallen haben, habe ich mich für eine Yin Yoga-Fortbildung bei Poweryoga Germany in Hamburg entschieden. Hier hast Du die Möglichkeiten frei Module nach Thema und Anzahl zu wählen und danach in Deiner eigenen Zeit tiefer in ein oder mehrere Themen einzutauchen.

Dirk Bennewitz und Andrea Kubasch haben uns mit viel Humor und Leichtigkeit durch eine Einführung in das Thema begleitet, allgemeine Yin Yoga-Mythen, wie die permanent drohende Verletzungsgefahr, entlarvt und all unsere Fragen beantwortet. Besonders gut gefallen hat mir der Raum, den die beiden gestaltet haben, um sich unter YogalehrerInnen auszutauschen und gegenseitig den eigenen Yogaweg bereichern. Ellenbogenverhalten und aufgeblasene Egos haben hier keinen Platz.

Und jetzt?

Man könnte sagen, ich habe Blut geleckt und möchte unbedingt weiter in diesen Yogastil eintauchen. Ich habe auch schon eine kleine Bücherliste aus den unterschiedlichen Tipps der Teilnehmer erstellt, für sonnige Lesestunden im Park. Die Liste findet ihr hier:

(Affiliate-Links: Wenn Du über einige dieser Links kaufst, erhalte ich einen kleinen Prozentsatz. Für Dich entstehen keine Mehrkosten.)

In der kommenden Zeit möchte ich jetzt jede Gelegenheit nutzen das Gelernte an meine Schüler weiterzugeben. Ausprobieren und vertiefen. Mit den Schülern lernen. Ich freu mich!

Gerne schaut immer mal wieder auf meine Kursseite, wo ihr demnächst auch die eine oder andere Yin Klasse finden werdet.

 

Vinyasa Yoga meets Kundalini mit Rosa und Claudia

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie „Yogis im Reisefieber“. Hier möchte ich Euch Yogareisen für jeden Geldbeutel vorstellen.

Als großer Fan von Vinyasa Yoga hatte ich vielleicht schon einmal von Kundalini Yoga gehört, konnte mir darunter aber lange nicht wirklich etwas vorstellen. Auf der Yoga Conference Germany habe ich mich dann vor einigen Jahren spontan zu einer Klasse mit der Kundalini-Lehrerin Gurmukh Kaur Khalsa überreden lassen und hatte den Spaß meines Lebens. Der teilweise fordernde und anstrengende Yogastil war so mit Leichtigkeit verpackt, dass im Raum schon bald nur noch lachende Gesichter zu finden waren.

Ganz grob geht es im Kundalini Yoga um mehr Energie im Alltag zur Entfaltung der Persönlichkeit und zur Erweiterung des Bewusstseins. Spätestens seit diesem Erlebnis bei Gurmukh weiß ich, dass Vinyasa und Kundalini Yoga sich gegenseitig bereichern können. Ich kann jedem Yogi nur empfehlen einmal über den eigenen Yogatellerrand zu schauen und auch diesen Yogastil einmal zu erkunden.

Soulyoga Dortmund

Wer diese abwechslungsreiche Mischung von Vinyasa und Kundalini erleben möchte, dem kann ich das Yogawochenende mit Rosa und Claudia nur ans Herz legen.

Yogapunk Rosa lebt Yoga abseits von Schubladen und bietet in ihrem Yogastudio Soulyoga in Dortmund einen bunten Mix von Yogastilen von Hotyoga über Vinyasa Yoga bis hin zu Kundalini Yoga an. In meiner Zeit in Dortmund habe ich hier selbst Vinyasa Yoga unterrichtet. Gemeinsames Ziel aller Yogalehrer und -stile ist es den Schülern auf und neben der Matte etwas Gutes zu tun. Auch Claudia unterrichtet hier und ist die Kundalini Expertin im Team.

Ein Wochenende lang geht es in das Seminarhaus von Yoga Vidya in Horn Bad Meinberg. Mitten im Teuteburger Wald kannst Du ganz bei Dir ankommen und entspannen. Ein Ort, an den Rosa und Claudia beide selbst immer wieder gerne zurückkommen, um aufzutanken und aufzuatmen. Die bio-zertifizierte vegetarisch/vegane Küche stärkt Euch zudem auch kulinarisch für Eure Yogapraxis.

Egal, ob Du mit Vinyasa und/oder Kundalini Yoga bereits vertraut bist: Rosa und Claudia bieten Dir den Raum die Yogastile mit Leichtigkeit zu entdecken oder zu vertiefen.

Weitere Infos zum Wochenende „Take a break – Vinyasa Yoga meets Kundalini Yoga Weekend“ mit Rosa und Claudia findest Du unter diesem Link auf der Website von Soulyoga Dortmund.

Preis: ab 210 € / Wochenende

Weitere Reisen findet ihr unter dem Artikel „Yogis im Reisefieber“.

 

 

Shavasana Hits

Was gibt es Schöneres als am Ende einer Yogaklasse ein paar Momente in Shavasana zu verbringen? Mit tiefer ruhiger Zufriedenheit den Körper in die Matte sinken zu lassen. Besonders gut loslassen kann ich dabei mit Musik.

Garnicht so leicht das passende Lied zu finden, wenn man als Yogalehrerin die Playlist zusammenstellt. Man möchte ja auch nicht immer wieder auf dieselben Hits zurückgreifen und innerlich schon mit den Augen rollen, sobald Shavasana beginnt.

Mir gefallen in Shavasana am besten Lieder, die mich leicht tragen. Egal, ob Du gerade auf der Suche nach einer Ergänzung für Deine Yogaplaylist bist oder einfach zu Hause einige Momente entspannen möchtest, hier einmal meine aktuellen Top 5 der Shavasana Hits, sortiert nach ihrer Länge:

  1. Sea of Oms von Morley
  2. Just Breathe von Pearl Jam
  3. Light of My Soul von David Lurey & The Global Bhakti Project
  4. Dusk von Garth Stevenson
  5. Opus 20 von Dustin O’Halloran

Viel Spaß beim Reinhören bei Spotify !

Ich freue mich auch immer über neue Musiktipps. Gerne hinterlasse unter dem Beitrag einen Kommentar mit Deinem aktuellen Shavasana-Lieblingslied!

 

 

 

Play, create, love yourself!

Wenn ich eines mit der Zeit gelernt habe, dann ist es auf mein Bauchgefühl zu hören, wenn ich jemandem begegne und dieses magische Knistern in der Luft flüstert: „Arbeitet zusammen, das wird großartig!“

In der Regel verrät uns unser Bauchgefühl eine ganze Menge, wenn wir uns den Moment Zeit nehmen hinzuhören. Nach meiner Yogalehrerausbildung habe ich schon einige Male tolle Menschen getroffen, mit denen ich gemeinsam Projekte umgesetzt habe. Sich gegenseitig zu unterstützen, miteinander zu lernen und zu wachsen sind wertvolle Erfahrungen.

Christian habe ich in meiner „Yoga Home Base“ Cool Yoga in Dortmund kennengelernt und hatte auf Anhieb das Gefühl mit ihm auf einer Wellenlänge zu liegen.  Trotzdem hat es einige Neujahrsfeiern gedauert bis wir uns dazu entschlossen haben gemeinsam an einem Workshop zu arbeiten.

Christian hat 2012 mit seiner Yogalehrerausbildung begonnen und unterrichtet seither verschiedene Kurse in Dortmund. Coole Flows mit Liebe zum Detail.

In unserem Workshop „Express yourself, don’t repress yourself“ lassen wir uns Lieblingselemente einfließen. Christians dynamische Flows, meine alte Liebe Acro-/Partneryoga und meine neue Liebe Yin Yoga.

Wir möchten Dich mitnehmen auf eine spielerische Reise zu Dir selbst. Viel zu häufig nehmen wir uns vor stark zu sein und versuchen unsere Schwächen zu verstecken. Dabei macht uns doch genau diese Mischung aus allen Facetten unseres Selbst so einzigartig und liebenswert. Lass Dich überraschen und entdecke Dich neu!

Wir freuen uns Dich am Ostermontag auf der Matte bei Cool Yoga in Dortmund zu sehen! Zur Anmeldung auf der Website des Studios geht es hier. Weitere Termine und Orte folgen in Kürze auf meiner Workshopübersicht.

 

Yoga Trip mit Elisabeth

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie „Yogis im Reisefieber“. Hier möchte ich Euch Yogareisen für jeden Geldbeutel vorstellen. 

Ein weiterer Geheimtipp sind die Wochenenden und Reisen mit Multitalent Elisabeth. Ausbildungen in den Bereichen Yoga, Massage, Meditation, Achtsamkeit und Atem machen sie zur perfekten Begleiterin für eine Auszeit auf der Matte. In ihren Yogaklassen im schönen Köln hat sich für mich die Verbindung dieser Elemente wie kleine Mini-Urlaube angefühlt.

Foto: Elisabeth Althoff / Yoga Trip

Liebevoll wählt sie für ihre Auszeiten Orte aus, an denen man die Natur erfahren und genießen kann. Immer wieder ist sie dabei unterwegs mit Partnern aus unterschiedlichen Bereichen, wie Kochen und Ernährung. In Verbindung mit Yoga findet sie dabei eine perfekte Mischung, bei der es einem nicht langweilig wird. Neugier und Entdeckerfreude sind Elisabeths Energiespender. Anstecken lohnt sich!

Elisabeths Herz schlägt bei all ihren Reisen ganz besonders für Portugal abseits des Touristenstroms. In der Eco Lodge in der Nähe von Aljezur hast Du Gelegenheit mit allen Sinnen in die Landschaft einzutauchen. Deine Yogamatte rollst Du hier mit Blick auf sanfte Hügel und grüne Wälder aus.

Ob Du Tipps für kulinarische Highlights oder Aktivitäten in der Nähe suchst, Elisabeths langjährige Herzensverbindung hierher ermöglicht Dir Land & Leute spielerisch leicht kennenzulernen.

Weitere Infos zu Elisabeths Reisen findest Du unter diesem Link auf ihrer Website Yoga Trip.

Preis: ab 420 € / Woche

Weitere Reisen findet ihr unter dem Artikel „Yogis im Reisefieber“.